DVB-T2

ZTE stellt DVB-T2- und 4K-fähige Hybrid-Settop-Box vor

Der chinesische Hersteller ZTE hat im Rahmen der IBC 2016 eine 4K-fähige DVB-T2-Settop-Box vorgestellt.
Von David Rist
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Die Ab­schaltung von DVB-T rückt immer näher: Schon am 29. März 2017 wird in den meisten Regionen Deutschlands kein Fern­sehen mehr über den bisherigen Standard DVB-T zu empfangen sein. Zur Übersicht finden Sie hier einen Zeitplan zu Abschaltung von DVB-T. Wer weiterhin das Fernseh­programm digital über die Antenne empfangen möchte, muss zwangs­läufig auf den neuen Standard DVB-T2 umsteigen.

Das Angebot an DVB-T2-fähigen Settop-Boxen ist allerdings noch über­schaubar. Vor allem solche, die nicht nur als DVB-T2-Receiver dienen, sondern versuchen alle modernen An­sprüche wie etwa 4K-Ultra-HD und eine Smart-TV-Oberfläche in einem Gerät zu vereinen, sind selten.

UHD und Android TV als Betriebssystem

DVB-T2 Settopbox des Herstellers ZTEDie ZTE STB B820T2-A14 Jetzt hat der chinesische Hersteller ZTE eine neue Settop-Box vorgestellt, die nicht nur den Empfang von Full-HD-Fernsehen via DVB-T2 ermöglichen soll, sondern auch als Smart-TV-Settop-Box samt Android TV dienen soll. Sogar UHD (Ultra-HD) unterstützt ZTEs neue Settop-Box mit der Modell­bezeichung STB B820T2-A14, laut Hersteller­angaben.

Die UHD-Unterstützung ist aus zweierlei Gesichts­punkten interessant. Zum einen können so hoch­auflösende Inhalte von OTT-Diensten wie Netflix empfangen werden - Netflix bietet beispielsweise schon jetzt ausgewählte Inhalte in 4K beziehungsweise UHD an. Zum anderen ist der DVB-T2-Standard technisch ebenso in der Lage Inhalte in UHD-Auflösung zu übertragen, wenngleich über DVB-T2 zunächst nur in Full-HD gesendet wird.

64-Bit-Quad-Core-Prozessor

Im Inneren der Settop-Box sollen ein 4-Kern-Prozessor und ein 5-Kern-Grafik-Prozessor für die nötige Leistung sorgen. Und die wird auch benötigt, denn ZTE gibt an, Videos mit bis zu 3840 mal 2160 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde und 10 Bit Farb­auflösung abspielen zu können.

Zu den Ausstattungs­merkmalen gehört, laut ZTE, ein Amlogic Systemchip (SoC) mit 64-Bit-CPU-Architektur, 16 GB EMMC Flash und 2 GB DDR3-Ram. Ebenso sollen der WLAN-Standard 802.11ac und Bluetooth 4.1 für Bluetooth Remote- und D-PAD-Verbindungen unterstützt werden.

Wann ZTEs neue All-in-One-Settop-Box erscheinen soll, ist noch nicht bekannt. Wir halten Sie auf dem Laufenden! Wer nicht mehr warten möchte, findet hier eine Übersicht besonders günstiger DVB-T2-Receiver, um die Warte­zeit zu verkürzen.

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