Hilfe von ganz oben

ZTE: Unternehmen bekommt Unter­stützung von Trump

Wegen der US-Handelssanktionen geriet das chinesische Unternehmen ZTE in eine schwere Krise. Präsident Trump hat dem Smartphonebauer jetzt jedoch Hilfe zugesagt, denn auch viele amerikanische Firmen haben Interesse an dem Hersteller.
Von dpa /
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US-Präsident Donald Trump will sich ungeachtet der massiven Spannungen in Handelsfragen mit China an der Rettung des chinesischen Telekommunikationsunternehmens ZTE beteiligen. Gemeinsam mit Chinas Präsident Xi Jinping arbeite er an einer Lösung, schrieb Trump gestern auf Twitter. "Das Handelsministerium wurde angewiesen, das hinzukriegen", schrieb Trump weiter.

70 000 Arbeitsplätze in Gefahr

ZTEZTE bekommt Unterstützung von US-Präsident Trump zugesagt. Ansonsten gingen zu viele Arbeitsplätze in China verloren, argumentierte Trump. Allerdings gibt es auch massive Interessen von US-Unternehmen, die mit ZTE zusammenarbeiten.

Die USA und China befinden sich derzeit in einem massiven Handelskonflikt. Trump drohte Peking mit Strafmaßnahmen in Form von Zöllen und anderen Handelsrestriktionen in Höhe von bis zu 150 Milliarden US-Dollar.

ZTE hatte zuvor mitgeteilt, seinen Geschäftsbetrieb in wesentlichen Teilen einstellen zu müssen. Dafür werden Berichten zufolge Strafen der USA in Folge von Sanktionsverstößen verantwortlich gemacht. ZTE soll falsche Angaben über Verbindungen nach Nordkorea und Iran gemacht haben. ZTE beschäftigt rund 70 000 Mitarbeiter und liefert vor allem Infrastruktur für den Mobilfunkbetrieb.

China hat die Bereitschaft von US-Präsident Donald Trump begrüßt, das chinesischen Telekommunikationsunternehmen ZTE vielleicht doch von einer existenzbedrohenden Strafe zu verschonen. "Wir sind der US-Seite für ihre positive Einstellung gegenüber ZTE sehr dankbar", sagte der chinesische Außenamtssprecher Lu Kang heute in Peking. Über die Details einer Lösung stehe man mit Washington in engem Kontakt. Chinas Vize-Premierminister Liu He, der wichtige Wirtschaftsberater von Präsident Xi Jinping, wird morgen für weitere Verhandlungen in Washington erwartet.

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