Ausprobiert

ZTE Blade V7: Das neue Dual-SIM-Smartphone mit LTE im Test

Wir wollten wissen, wie sich das ZTE Blade V7 mit LTE und Dual-SIM-Funktion im Alltag schlägt. Zumindest der Verkaufspreis von knapp 250 Euro lässt den Boliden interessant erscheinen.
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Wie berichtet hatte ZTE am 12. Mai zum Deutschland-Start seines neuen Smartphones Blade V7 in den Mönchengladbacher Borussia Park eingeladen. Die Veranstaltung wurde zudem genutzt, um eine neue Partnerschaft zwischen dem chinesischen Technologiekonzern und dem Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zu verkünden. Im Rahmen der Veranstaltung hatten wir bereits die Möglichkeit, um das ZTE Blade V7 einem kurzen Hands-On-Test zu unterziehen. In den vergangenen Tagen haben wir das neue Smartphone, das in den nächsten Tagen für knapp 250 Euro auch im Handel erhältlich sein wird, einem ausführlichen Test unterzogen.

iPhone stand beim Design Pate

ZTE Blade V7
ZTE Blade V7 getestetZTE Blade V7 getestet Das Gerät ist 146 mal 72,5 mal 7,5 Millimeter groß und erinnert auf den ersten Blick ein bisschen an das Apple iPhone. Nur die Display-Größe passt nicht. Mit seinen 5,2 Zoll liegt der Touchscreen des ZTE Blade V7, der Full-HD-Auflösung bietet, genau zwischen der des iPhone 6S und der des iPhone 6S Plus.

Auch wenn man das neue Android-Smartphone von ZTE etwas näher betrachtet, fallen deutliche Unterschiede zu den Apple-Handhelds auf. Die gewölbte Metall-Rückseite ist definitiv ein eigenes Design der Chinesen. Sie verleiht dem Boliden ein edles Aussehen, das sich jedoch bei genauerem Hinsehen ebenfalls relativiert.

Leichte Patzer bei der Verarbeitung

Zwei SIM-Karten parallel nutzbarZwei SIM-Karten parallel nutzbar Die Hardware-Tasten für die Lautstärke-Regulierung bzw. zum Ein- und Ausschalten des Telefons sind etwas scharfkantig. Auch der schmale Kunststoffrahmen zwischen Display und dem eigentlichen Gehäuse sorgt dafür, dass das Handy bei genauerem Hinsehen doch nicht mehr ganz so wertig aussieht.

Weniger schön ist auch die aus dem Gehäuse leicht hervorstehende Hauptkamera auf der Rückseite des ZTE Blade V7. Die Kamera bietet immerhin eine Auflösung von 13 Megapixel, was für die Preisklasse des Smartphones völlig in Ordnung ist. Ein Dual-LED-Blitz soll dabei helfen, schlechte Lichtverhältnisse zumindest teilweise auszugleichen. Verbesserungswürdig ist die Kamera-Software von ZTE, deren Bedienung etwas umständlich ist. Viele Funktionen findet man in Untermenüs versteckt, was nicht wirklich praxisnah ist.

Die Frontkamera, die sich oberhalb des Touchscreens rechts leben der Hörmuschel für Telefonate befindet, löst mit 5 Megapixel auf. Das ist für Video-Chats ausreichend, wer jedoch auch mit dieser Kamera häufiger fotografieren möchte, muss mit entsprechenden Einbußen rechnen. Links neben der Hörmuschel hat ZTE mit der Benachrichtigungs-LED ein Feature untergebracht, das längst nicht mehr bei allen Herstellern selbstverständlich ist.

Auf Seite 2 berichten wir unter anderem über Startprobleme und die Performance sowie über die Umsetzung der Dual-SIM-Funktion des ZTE Blade V7.

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