Gebrandmarkte Kurzvideos

YouTube Shorts: Wasserzeichen für die Kurzvideos kommen

Google möchte, dass User anderer Platt­formen wissen, wenn ein Clip von YouTube Shorts stammt. Dafür sollen in Zukunft ein Wasser­zei­chen sorgen.

Das Buhlen um die TikTok-Anwender geht mit dem Wasser­zei­chen für YouTube Shorts in die nächste Runde. Künftig soll ein entspre­chendes Logo im Kurz­video verdeut­lichen, dass dieses ursprüng­lich von der Google-Platt­form stammt. Zwar erfreut sich YouTube Shorts einer großen Beliebt­heit, Cross­pos­ting wird aber auch dort fleißig betrieben. So finden sich die kreierten Inhalte oftmals zusätz­lich auf konkur­rie­renden Diensten wie Insta­gram oder eben TikTok wieder. Zunächst startet das Wasser­zei­chen auf Compu­tern, mobile Endge­räte sollen aber folgen.

Digi­taler Finger­abdruck für YouTube Shorts

Das Wasserzeichen für YouTube Shorts naht Das Wasserzeichen für YouTube Shorts naht
Google
Im YouTube-Thread des Google-Forums machte die Commu­nity-Mana­gerin Sarah kürz­lich eine Ankün­digung zu Shorts. Das Entwick­ler­studio beginnt damit, Wasser­zei­chen für herun­ter­gela­dene Clips auszu­rollen. Wenn man seine Shorts über das YouTube Studio herun­ter­geladen hat, um es auf anderen Platt­formen zu teilen, zeigt sich das Erken­nungs­merkmal. Die Google-Mitar­bei­terin erklärt diesen Schritt folgen­der­maßen: „Wir haben Wasser­zei­chen für die Shorts, die Sie herun­ter­geladen haben, hinzu­gefügt, damit die Zuschauer sehen, dass der Inhalt, den Sie teilen, auf YouTube Shorts gefunden werden kann“.

In den kommenden Wochen rollt die Ände­rung für Desktop-Rechner aus. Anschlie­ßend sind Smart­phones und Tablets an der Reihe. Bei diesen soll das Rollout inner­halb der nächsten Monate starten. Die Reak­tion auf das Wasser­zei­chen ist zumin­dest im Google-Forum größ­ten­teils positiv. Es gab ein Like von 61 Anwen­dern und ein Dislike von drei  Anwen­dern. Ange­kün­digt wurde das Feature am 17. August.

Mehr Aufmerk­sam­keit für YouTube Shorts

Mit dem Hinweis auf den Ursprung der Kurz­videos dürfte sich Google mehr Aufmerk­sam­keit für seine TikTok-Alter­native erhoffen. YouTube Shorts star­tete vor knapp zwei Jahren in Indien. Anschlie­ßend folgte die USA. Ende 2021 öffnete das Unter­nehmen die Platt­form für insge­samt 100 Länder, darunter auch Deutsch­land. Die Verbrei­tung verläuft seitdem positiv. Bereits im Juni 2021 konnte YouTube Shorts eine Anzahl von 1,5 Milli­arden aktiven, monat­lichen Nutzern aufweisen. Ein beacht­liches Wachstum. Zum glei­chen Zeit­punkt kam TikTok auf eine Milli­arde Nutzer.

Kurios: Ein TikTok-Klon von Amazon befindet sich derzeit eben­falls in Entwick­lung.

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