Bezahlung

Gegen Bezahlung: YouTube kündigt Hervorhebung von Kommentaren an

YouTube will mit einer neuen Chat-Funktion bei Live-Streams eine weitere Einnahmequelle erschließen.
Von Paul Miot-Paschke mit Material von dpa
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Die Videoplattform YouTube will sich und den Anbietern von Live-Streams mit einer neuen Chat-Funktion eine weitere Einnahmequelle erschließen. Zuschauer können ihre Kommentare gegen eine Gebühr nun zum Beispiel auch farblich hervorheben lassen. Die Einträge sollen dann bis zu fünf Stunden lang oberhalb der oft viel zu schnell durchlaufenden Chat-Liste zu lesen sein. Die Veranstalter der Live-Streams könnten damit in engeren Kontakt zu ihren größten Fans treten und sich zudem eine Finanzierungsquelle erschließen, kündigte die Google-Tochter an.

Zahlungsbereitschaft entscheidend

YouTube will sich und den Anbietern von Live-Streams mit einer neuen Chat-Funktion eine weitere Einnahmequelle erschließen. (Symbolfoto)YouTube will sich und den Anbietern von Live-Streams mit einer neuen Chat-Funktion eine weitere Einnahmequelle erschließen. (Symbolfoto) Wie lange ein Beitrag prominent angezeigt wird, ist abhängig von der Zahlungsbereitschaft des Nutzers. Im Support-Center von YouTube lassen sich weitere Details finden. Beispielsweise sollen Käufe erst ab einem investierten Betrag von 5 Euro im Ticker erscheinen und eine Obergrenze von insgesamt 500 Euro pro Tag zur Investition in eine bessere Sichtbarkeit bestehen.

Dienst soll Ende Januar starten

Live-Auftritte auf der Videoplattform von Stars und Sternchen zogen zuletzt immer mehr Fans an. Die Kommentare der oft vielen tausend Zuschauer laufen in einer Leiste vielfach in hoher Geschwindigkeit durch, so dass sie oft gar nicht zu lesen sind. Wer seinem Eintrag mehr Gewicht geben will, soll ihn nun prominent lesbar platzieren können. Der Dienst soll offiziell am 31. Januar in 20 Ländern starten, darunter auch in Deutschland. Eine Betaversion befindet sich für einige ausgewählte Live-Chats bereits im Test. Die Funktion Fan Funding, mit der Fans ihre YouTube-Idole direkt finanziell unterstützen konnten, soll dagegen wegen zu geringer Nutzung bis Ende Februar eingestellt werden.

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