Geschäftsmodell

Xiaomi will Online-Shop für Zubehör in den USA eröffnen

Der chinesische Smartphone-Senkrecht­starter Xiaomi geht in die USA - zumindest ein bisschen. Über einen Online-Shop soll zunächst Zubehör verkauft werden. Mit seinen Smartphones traut sich Xiaomi noch nicht in das Heimatland von iPhone und Android.
Von Paulina Heinze / dpa
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Der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi will seine Marke bei Amerikanern mit dem Verkauf von Zubehör wie Ohrhörer oder Fitness-Armbänder bekannter machen. Xiaomi werde dafür einen Online-Shop in den USA eröffnen, kündigte Mitgründer Lin Bin laut überein­stimmenden Medien­berichten bei einem Auftritt in San Francisco an. Das Unternehmen habe jedoch aktuell keine Pläne, auch mit seinen Smartphones in den Heimatmarkt von Apples iPhone einzusteigen, betonte er.

Das Geschäfts­modell von Xiaomi ist es, technisch hochgerüstete Smartphones extrem günstig über das Internet zu verkaufen. Damit wurde Xiaomi zu einem der größten Anbieter in China. Dank der Größe des chinesischen Marktes und einer Expansion in Asien rückte Xiaomi im dritten Quartal vergangenen Jahres zeitweise sogar weltweit auf den dritten Platz unter den Smartphone-Herstellern vor. Insgesamt verkaufte Xiaomi im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 61 Millionen Smartphones.

Kein Börsengang in naher Zukunft geplant

Xiaomi-Shop in Peking Smartphone-Überflieger Xiaomi will Zubehör in den USA verkaufen Xiaomi wolle das Geld mit Online-Diensten verdienen, während die Margen bei den Geräten angesichts der niedrigen Preise schmal seien, erklärte Lin Bin. Insgesamt gebe es im Markt mehr als 100 Millionen Geräte mit dem hauseigenen Xiaomi-Betriebs­system, das auf Googles Android aufsetzt, hieß es Erst Anfang des Jahres stellte Xiaomi mit dem Modell Mi Note ein gut ausgestattetes Android-Smartphones zu einem vergleichsweise niedrigen Preis.

An einen Börsengang denke Xiaomi in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht, sagte der Mitgründer. Das gut vier Jahre alte Unternehmen soll sich vor kurzem frisches Geld von Investoren zu einer Gesamt­bewertung von 46 Millionen Dollar besorgt haben.

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