Bericht

Xiaomi Redmi Note 8T: Premium-Einstiegsklasse im Test

Das Redmi Note 8T von Xiaomi verspricht eine ganze Stange von Premium-Features zu einem unschlag­baren Preis. Ob das nicht nur heiße Luft ist, verrät der Test­bericht.
AAA
Teilen (11)

Der Snap­dragon 665 aus dem Hause Qual­comm ist ein Mittel­klasse-Modell, das in diesem Jahr vorge­stellt wurde. Das klingt zunächst viel­verspre­chend. Unter­stützt wird die CPU von 4 GB Arbeits­spei­cher. Im Bench­mark-Test AnTuTu ermit­telten wir einen Gesamt­wert von 167 355. Schaut man sich das AnTuTu-Ranking der Android-Geräte an, so würde es sich damit beispiels­weise zu Geräten wie dem Honor 8X und dem Redmi Note 8 gesellen.

Powerbutton und Lautstärkewippe
Powerbutton und Lautstärkewippe
In unserem eigenen Brow­serbench­mark konnte das Xiaomi Redmi Note 8T mit einer erreichten Punkt­zahl von 152 eben­falls über­zeugen. Das ist über­raschend gut. In dieser Diszi­plin ist es sogar besser als das Ober­klasse-Modell Samsung Galaxy S10 mit einem gemes­senen Wert von 148. Im Praxis-Test aus Apps öffnen, Hin- und Hers­witchen und Brow­sing leis­tete sich das Xiaomi-Handy auch keine nennens­werten Patzer. Die Bedie­nung könnte ein wenig flüs­siger sein, aber das vorin­stal­lierte Android Pie (ein Update auf Android 10 soll folgen) und Xiaomis Benut­zerober­fläche MIUI Global 11.0.1 machen einen guten Job. Es ist übri­gens löblich, dass Xiaomi die neue Benut­zerober­fläche auch auf das Redmi Note 8T gebracht hat. Die neuen Funk­tionen wurden im Rahmen des Madrid-Events vorge­stellt. Aller­dings ist zu beachten, dass nicht alle Features der neuen MIUI-Version auf dem Mi Note 10 auch auf Geräten wie dem Redmi Note 8T landen. Ein Inak­tivi­täts­display gibt es beim Redmi Note 8T beispiels­weise nicht.

Gaming-Test und Akku­leis­tung

Xiaomi Redmi Note 8T

Teil des Praxis-Tests ist auch die Unter­suchung der Perfor­mance beim Gaming. Im Einstel­lungs­menü unter "Spezi­elle Funk­tionen" gibt es eine "Game Turbo"-Option. Dort lassen sich Spiele hinzu­fügen und das Erlebnis opti­mieren. Wir haben das mit The Elder Scrolls: Blades auspro­biert - ein aufwän­diges Spiel für den mobilen Gamer, das viel Hard­ware­leis­tung in Anspruch nimmt. Hier stößt das Smart­phone aller­dings an seine Grenzen. Die grafi­sche Darstel­lung geht zwar in Ordnung, das Game ist auch spielbar, aller­dings nicht beson­ders flüssig.

Klinkenbuchse, USB-C-Anschluss und Monolautsprecher
Klinkenbuchse, USB-C-Anschluss und Monolautsprecher
Die Akku­kapa­zität liegt bei unge­wöhn­lich üppigen 4000 mAh. Der Strom­spei­cher lässt sich mit 18 Watt schnell wieder aufladen, was für die Preis­klasse des Xiaomi Redmi Note 8T defi­nitiv eine Beson­derheit ist. In unserem Test hielt der Akku rund neun­einhalb Stunden durch. Das ist ein akzep­tabler Wert.

Tele­fonie, Sound und Konnek­tivität

Die Qualität bei der Tele­fonie bewerten wir als positiv, auch wenn sie gut und gerne etwas lauter sein könnte. Der Mono­laut­spre­cher, der im unteren Gehäu­serahmen sitzt, produ­ziert auf etwa mitt­lerer Laut­stärke einen brauch­baren Klang. Für ein wenig Musik hören im Hinter­grund reicht es, den Regler voll aufdrehen empfehlen wir aber nicht.

Echtes Dual-SIM-Handy: Zwei Nano-SIM-Karten und eine microSD sind parallel nutzbar
Echtes Dual-SIM-Handy: Zwei Nano-SIM-Karten und eine microSD sind parallel nutzbar
Neben dem Laut­spre­cher ist ein USB-C-Anschluss sowie eine klas­sische Klin­kenbuchse inte­griert. Das Xiaomi Redmi Note 8T unter­stützt Dual-SIM. Sehr schön ist, dass es sich hier um einen echten Dual-SIM- und nicht um einen Hybrid-Slot handelt: Neben zwei Nano-SIM-Karten lässt sich zusätz­lich eine microSD-Karte einlegen um die interne Spei­cher­kapa­zität von 64 GB um bis zu 256 GB zu erwei­tern. Weitere wich­tige Konnek­tivi­täts­merk­male sind die schnel­lere WLAN-ac-Unter­stüt­zung und NFC für mobile Bezahl­vorgänge an Kassen­termi­nals.

Das Redmi Note 8T lässt sich mittels Finger­abdruck­sensor auf der Rück­seite und per Gesichts­erken­nung entsperren. Beide Methoden verrich­teten im Tests zuver­lässig und in einer ange­messenen Geschwin­digkeit ihre Jobs. Der Finger­abdruck­sensor ist auf der Gehäu­serück­seite zudem - wie in unserem Fall - mit dem Zeige­finger der rechten Hand gut zu errei­chen.

Auf der nächsten Seite nehmen wir die Quad-Kamera unter die Lupe. Außerdem lesen Sie das Test­fazit.

erste Seite 1 2 3 letzte Seite
Teilen (11)

Weitere Handytests bei teltarif.de