MWC 2018

Xiaomi Redmi Note 5 Pro im Hands-On-Test: Das Kamera-Biest

Auf dem MWC 2018 konnten wir uns das Xiaomi Redmi Note 5 Pro zum ersten Mal in einem Hands-On-Test ansehen. Das Smartphone kommt auch nach Deutschland.
Vom Mobile World Congress in Barcelona berichtet
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Xiaomi macht sich hierzulande durch günstige und doch umfangreich ausgestattete Smartphones zunehmend einen Namen. Zudem wird es immer einfacher, die ehemals China vorbehaltenen Geräte in Deutschland zu bekommen. Mit dem Redmi Note 5 Pro hat Xiaomi auf dem Mobile World Congress sein neues Smartphone ausgestellt, das erst unlängst vorgestellt wurde. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns das Redmi Note 5 Pro im Hands-On-Test näher angesehen.

Aktuell ist das Smartphone bereits in Indien erhältlich. Dort kostet es umgerechnet etwa 200 Euro. Nach Deutschland soll das Redmi Note 5 Pro im Laufe des Jahres ebenfalls kommen - einen genauen Termin für den Start konnte man uns aber auch auf Nachfrage nicht nennen.

Xiaomi Redmi Note 5 Pro im Hands-On-Test
Xiaomi Redmi Note 5 Pro im Hands-On-Test

Redmi Note 5 Pro mit leistungsstarker Ausstattung

Im Redmi Note 5 Pro steckt für den aufgerufenen Preis überraschend gute Hardware. Als Prozessor kommt der im 14-Nanometer-Verfahren gefertigte Octa-Core-Prozessor Snapdragon 636 zusammen mit 4 GB bzw. 6 GB RAM zum Einsatz. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich das Smartphone im ersten Test sehr flott und flüssig bedienen ließ.

Beim Display folgt Xiaomi dem aktuellen Fullview-Trend und setzt auf einen großen 5,99-Zoll-Screen mit einem Seitenverhältnis von 18:9. Die Auflösung beträgt 1080 mal 2160 Pixel, also Full-HD+. Einzelne Bildpunkte lassen sich somit nicht erkennen. Jedoch erscheinen die Farben bei genauem Hinsehen etwas blass. Ob dies an den Einstellungen des Ausstellungsmodells lag oder ein generelles Problem des Xiaomi Redmi Note 5 Pro ist, bleibt abzuwarten. Der IPS-Screen sollte eigentlich eine bessere Farbdarstellung bieten.

Direkt über dem Display befindet sich das Detail, das Xiaomi beim Note 5 Pro am meisten bewirbt - die 20-Megapixel-Frontkamera mit eigenem LED-Blitz. Der Hersteller spricht daher von einem "Kamera-Biest". Auf der Rückseite ist zusätzlich eine Dual-Kamera zu finden, die einen 12-Megapixel-Sensor vom Typ Sony IMX486 sowie einen für Tiefeninformationen zuständigen 5-Megapixel-Sensor besitzt.

Xiaomi Redmi Note 5 Pro
Rückseite aus Metall wirkt nicht ganz griffig

Nicht ganz griffig

Was uns beim Ausprobieren aufgefallen ist, ist das nicht ganz optimal verarbeitete Gehäuse. Trotz der Verwendung von Metall mit einer matten, nicht ganz griffigen Oberfläche wirkt das Redmi Note 5 Pro nicht so hochwertig wie wir es erwartet haben. Es ist mit guten 8 Millimeter ziemlich dick, für ein Gerät dieser Größe mit rund 180 Gramm aber vergleichsweise leicht.

Immerhin bringt das Smartphone neben einem Infrarotsensor auch einen rückseitigen Fingerabdrucksensor zur Sicherung des Android-Systems mit. Vermutlich wird das Redmi Note 5 Pro zum Marktstart in Deutschland über Android 8.0 Oreo verfügen, das durch die Oberfläche MiUI 9.2 allerdings stark angepasst wurde.

Xiaomi Redmi Note 5 Pro
Kunststoff-Einsätze für besseren Funk-Empfang am oberen und unteren Part des Gehäuses.
Positiv fällt der 4000-mAh-Akku auf, der fest im Gehäuse eingebaut ist. Auch der interne Speicher bietet mit 64 GB genügend Kapazität für eigene Daten. WLAN, LTE und GPS sind natürlich auch an Bord. Sollte der Preis des Redmi Note 5 Pro in Deutschland ähnlich günstig wie in Indien ausfallen, erwartet die Interessenten hierzulande ein zu diesem Preis sehr gut ausgestattetes Smartphone, das eine echte Alternative zu den Geräten der in Deutschland bereits etablierten Hersteller ist.

Was wir bei unserem Besuch bei den Xiaomi Mi Zones in Tschechien erlebt haben, erfahren Sie in einer weiteren News.

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