Beeindruckendes Design

Xiaomi Mi Mix Alpha: 180-Prozent-Display-Handy vorgestellt

Xiaomi beweist einmal mehr seinen Mut zur Inno­vation und präsen­tiert mit dem Mi Mix Alpha ein neuar­tiges Design-Smart­phone. Es erscheint noch dieses Jahr im Handel.
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Xiaomi hat sein neues Design-Smart­phone Mi Mix Alpha offi­ziell vorge­stellt und bricht damit einen Rekord hinsicht­lich des Bild­schirm-zu-Gehäuse-Verhält­nisses. Kommen die Displays aktu­eller High-End-Modelle auf einen Wert zwischen 80 und 88 Prozent, kontert der chine­sische Konzern jetzt mit 180,6 Prozent. Dabei handelt es sich um keinen Schreib­fehler, sondern um die offi­zielle Angabe des Herstel­lers. Eine solch hohe Screen-to-Body-Ratio schafft das Mi Mix Alpha durch seine beson­dere Bauart, denn das Display biegt sich fast um die komplette Rück­seite herum. Abseits des Designs lockt kompro­miss­lose Ober­klasse-Hard­ware.

Mi Mix Alpha: Randlos neu defi­niert

Evolutionäres Smartphone-Design: Mi Mix Alpha
Evolutionäres Smartphone-Design: Mi Mix Alpha
Anhand der kürz­lich veröf­fent­lichten Teaser-Fotos war schon zu erahnen, dass die neueste Xiaomi-Krea­tion stark gebo­gene Seiten hat. Dass das Unter­nehmen den Bild­schirm aber beinahe um die gesamte Rück­seite des Tele­fons gefaltet hat, zeugt von erstaun­licher Inge­nieur­kunst. Ledig­lich ein schmaler Streifen am Buckel des Mi Mix Alpha unter­bricht das rand­lose Erschei­nungs­bild.
Triple-Kamera mit 108 Megapixeln
Triple-Kamera mit 108 Megapixeln
In diesem Streifen ist die Triple-Kamera des Smart­phones inte­griert. Xiaomi nutzt die Seiten des Smart­phones, um die Symbole der oberen Android-Leiste und Benach­rich­tigungen darzu­stellen. So sind die Infor­mationen über den Akku­stand, die Mobil­funk­verbin­dung, den Mobil­funk­empfang, weitere bestehende Verbin­dungen und den Wecker im rechten Edge-Display inte­griert. Hier scheinen zudem die Bedien­felder „Zurück“ und „Home“ des Google-Betriebs­systems unter­gebracht zu sein. Die linke Edge-Seite zeigt schließ­lich einge­gangene Mittei­lungen an.

Eine dedi­zierte Selfie-Kamera wird durch die Konstruk­tions­weise des Mi Mix Alpha obsolet. Für Selbst­porträts steht die Haupt­kamera zur Verfü­gung.

Mi Mix Alpha über­zeugt auch bei den Hard­ware-Spezi­fika­tionen

An der Seite des Displays lassen sich Informationen ablesen
An der Seite des Displays lassen sich Informationen ablesen
Beim verwen­deten Bild­schirm handelt es sich um ein flexi­bles Super-AMOLED-Panel. Die Diago­nale beträgt 7,92 Zoll. Die Auflö­sung von 2250 x 2088 Pixel mutet im Vergleich zu Konkur­renz­modellen etwas gering an, aller­dings dürfte das der neuar­tigen Display­tech­nologie geschuldet sein.

Das Herz des Xiaomi Mi Mix Alpha ist der Chip­satz Qual­comm Snap­dragon 855+ (Octa-Core, bis zu 2,96 GHz Takt), der auf 12 GB RAM zurück­greifen kann. Einen microSD-Karten­schacht gibt es zwar nicht, was aufgrund des 512 GB großen Flash-Spei­chers aller­dings verschmerzbar sein dürfte.

Ein weiteres High­light des Mi Mix Alpha ist die Triple-Kamera. Der Weit­winkel-Sensor hat eine Auflö­sung von 108 Mega­pixeln, Ultra­weit­winkel-Fotos werden mit 20 Mega­pixel geschossen. Beim dritten Objektiv handelt es sich um eine Tele-Einheit, die einen zwei­fachen opti­schen Zoom gewährt. Weitere Ausstat­tungs­merk­male sind Android 10, ein 4050 mAh umfas­sender Akku, 5G, LTE Cat. 20 (bis zu 2 GBit/s im Down­load) und ein In-Display-Finger­abdruck­sensor.

Das Xiaomi Mi Mix Alpha in voller Pracht
Das Xiaomi Mi Mix Alpha in voller Pracht
Der obere und untere Rahmen des Mi Mix Alpha besteht aus einer Titan­legie­rung, der hintere Kamera-Streifen aus Keramik.

Preis und Verfüg­barkeit des Xiaomi Mi Mix Alpha

Dass der Konsu­ment bei solch einem neuar­tigen Ober­klas­semo­dell tief in die Tasche greifen muss, erscheint nach­voll­ziehbar. Xiaomi spricht eine UVP von 19,999 chine­sischen Yuan aus, was umge­rechnet circa 2553 Euro entspricht. Der Hersteller betrachtet das Mi Mix Alpha als Konzept-Smart­phone, weshalb es in abseh­barer Zeit keine Massen­produk­tion geben wird. Eine kleine Stück­zahl wird im Dezember den chine­sischen Markt errei­chen. (via Android Commu­nity)

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