Versteckte Selfie-Cam

Xiaomi Mi Mix 3: Fast alle Daten bereits geleakt

Das Mi Mix 3 wird übermorgen der Öffentlichkeit präsentiert, der Hersteller hat sich beim Design für eine ausfahrbare Frontkamera entschieden. Die Spezifikationen lesen sich vielversprechend.
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Das im November 2016 erschienene Xiaomi Mi Mix trat den Trend der möglichst randlosen Smartphones los, bald gibt es die dritte Ausgabe des Design-Telefons. Am kommenden Donnerstag, dem 25. Oktober, wird der chinesische Hersteller das Mobilgerät offiziell vorstellen. Allzu viele Überraschungen gibt es dann aber nicht mehr, denn es drängten bereits zahlreiche Leaks der Spezifikationen und Produktfotos ans Tageslicht. So wird das Xiaomi Mi Mix 3 unter anderem mit 5G, 10 GB RAM und einer 24 Megapixel starken Selfie-Kamera aufwarten.

Xiaomi Mi Mix 3 kommt im Slider-Format

Schicker Slider: das Xiaomi Mi Mix 3
Schicker Slider: das Xiaomi Mi Mix 3
Es darf wieder geschoben werden – auch Xiaomi hat sich mit der Idee der ausfahrbaren Frontkamera angefreundet. Die Selfie-Knipse sprengt oftmals das randlose Design, Samsung hat hierfür aber auch schon eine Lösung im Sinn. Das Mi Mix 3 verfolgt einen Ansatz, wie man ihn beispielsweise vom Oppo Find X her kennt. Die Frontkameras des Xiaomi-Smartphones sind in einem Slider-Mechanismus verborgen. Aufgeschoben blickt der Anwender in ein 24-Megapixel-Objektiv. Die zweite Linse soll zur besseren Gesichtserkennung beitragen. In dunklen Szenerien hilft der LED-Blitz der Selfie-Fotoapparate. Das Unternehmen selbst bestätigte außerdem bereits, dass es eine Zeitlupenaufnahme für Videos mit 960 Bildern pro Sekunde geben wird. Des Weiteren wird ein umfassendes Multitasking dank 10 GB RAM gewährt.

Weitere Spezifikationen des Xiaomi Mi Mix 3

Die Rückseite des Xiaomi Mi Mix 3 offenbart eine Dual-Kamera
Die Rückseite des Xiaomi Mi Mix 3 offenbart eine Dual-Kamera
Die durchgesickerten Presse- und Hands-on-Fotos machen bereits deutlich, dass kaum Rand um den Bildschirm des Handys vorhanden ist. Es soll ein Display-zur-Front-Verhältnis von mehr als 90 Prozent geben und es wird von einer Full-HD+-Auflösung und einem AMOLED-Panel ausgegangen. Als Chipsatz dürfte Qualcomms Snapdragon 845 verbaut sein, das bei diesem Telefon angeblich mit einem 5G-Modem gekoppelt ist. Wenig modern mutet hingegen die Integration des Finger­abdruck­sensors an. Dieser findet sich an der gläsernen Rückseite des Mi Mix 3 wieder, auf eine In-Display-Lösung wurde verzichtet.

Die weiße Special-Edition des Xiaomi Mi Mix 3
Die weiße Special-Edition des Xiaomi Mi Mix 3
Xiaomi arbeitete mit einem britischen Museum zusammen, um eine weiße Special-Edition mit kunstvollen Verzierungen zu kreieren. Regulär erscheint das Mi Mix 3 in den Farben Schwarz und Blau. Die Chancen, dass das Smartphone auch hierzulande verfügbar sein wird, stehen mittlerweile recht gut. Sogar Mobilcom-Debitel verkauft jetzt Xiaomi-Mobiltelefone.
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