Handytest

Xda Guide: HTC-Smartphone von o2 im ausführlichen Test

Handlicher Begleiter nicht nur für Geotagging-Fans
Von Sascha Recktenwald

Der Lieferumfang beinhaltet ein USB-Datenkabel, eine 1 GB große mircoSD-Speicherkarte, ein Stereo Headset mit nur mäßiger Sound-Qualität sowie ein komplettes Car Kit inklusive Windschutzscheibenhalterung und Ladekabel für den Zigarettenanzünder. Auf Letzteres sollte auch wirklich nicht verzichtet werden, hat der Lithium-Ionen-Akku eine Kapazität von nur 1 110 mAh. Das reicht laut o2 für bis zu 400 Stunden Standby-Betrieb. Tatsächlich beweist das Gerät Ausdauer - vorausgesetzt es wird eher spärlich genutzt. Surft man mit dem Xda Guide oder greift auf die Navigationssoftware zurück, nehmen die Balken, die den Akkustand im Display anzeigen, zügig ab.

o2 XDA Guide

Handlich: Das Xda Guide
Bild: teltarif.de
Nimmt man das Xda Guide in die Hand, schmiegt es sich sofort in die selbige. Mit seinen griffigen 102 Millimeter Länge, 63,5 Millimeter Breite und rund 14,5 Millimeter Tiefe sowie angenehmen 103 Gramm Gewicht ist es ein überaus handlicher Begleiter und nicht nur als Zweitgerät zu nutzen. Überhaupt spricht das Xda Guide weniger den Geschäftsmann an, der neben dem Smartphone ein weiteres Handy für den Alltagsgebrauch besitzt, sondern eher den Privatmenschen, der auch unterwegs gerne hin und wieder online geht.

Wird das HTC Touch Cruise 2, wie das Xda Guide im Original heißt, Auch für Urlaubserinnerungen gut geeignet
(Seebrücke auf Usedom)
Bild:teltarif.de
angeschaltet, dauert es inklusive PIN-Eingabe knapp eine halbe Minute bis das Smartphone betriebsbereit ist. Anschließend befindet man sich im Hauptmenü des Xda Guide. Dieses bietet am oberen rechten Bildschirm-Rand mehrere Symbole, die über den Systemstatus, zusammengefasst Signalstärke, Akkustand und im Hintergrund geöffnete Untermenüs, informiert. Eine analoge Uhr nimmt den größten Teil des Displays ein, während man am unteren Rand Zugang zum Telefon und zur Kamera bekommt. Das Xda Guide verfügt über die sogenannte TouchFLO-Oberfläche: Um die einzelnen Menüpunkte aufzurufen, wird der Finger über das Display gezogen. Im Falle der Xda Guide-Software waagerecht. Alternativ befindet sich im oberen linken Rand des Touchscreen das Startmenü von Windows Mobile.

Ohne Stylus vertippt es sich leicht

Eingaben auf dem Touchscreen werden entweder mit dem Finger oder per Stylus vorgenommen. Dieser kann bei Nichtgebrauch in der rechten oberen Ecke im Gehäuse versenkt werden. Das Touchscreen reagiert - verzichtet man auf den Stylus - am besten auf das Antippen mit dem Fingernagel. Es muss kaum Druck ausgeübt werden, die Sensoren des Bildschirms reagieren zuverlässig auf Berührungen - vorausgesetzt man trifft im möglichst geraden Winkel auf das Display.

Internetseiten lassen sich übersichtlich auf dem Display anzeigen
Bild: teltarif.de
Werden die Untermenüpunkte angewählt, empfiehlt es sich, auf den Stylus zurückzugreifen um beim Tippen nicht andauernd aus Versehen zwei Tasten auf einmal zu drücken. Gängige Funktionen wie beispielsweise die Rufnummerneingabe funktionieren auch ohne den kleinen Stab problemlos und ohne nennenswerte Fehlerquote bei der Eingabe. Schwieriger wird es beim Schreiben von E-Mails, denn schließlich muss sich die virtuelle QWERTZ-Tastatur auf das vertikale Touchscreen quetschen. Ein Wechsel auf eine horizontale Ansicht ist leider nicht möglich.

Die Seiten erscheinen klar und scharf auf dem Farb-TFT-LCD-Display mit QVGA Touchscreen und einer eigentlich verhältnismäßig schwachen Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Auch spiegelt das Display kaum, so dass man durchgehend einen guten Blick auf den Screen hat. Leider neigt die Berührungsempfindliche Oberfläche leicht dazu, Kratzer abzubekommen. Eine typische Smartphone-Erscheinung, derer man nur mit einer Schutztasche und viel Pflege Herr werden kann.

Wie heimtückisch die Sendefunktion sein kann und unser Gesamturteil lesen Sie auf der folgenden Seite.

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