Handytest

Xda Guide: HTC-Smartphone von o2 im ausführlichen Test

Handlicher Begleiter nicht nur für Geotagging-Fans
Von Sascha Recktenwald
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Seit Anfang des Monats vermarktet o2 exklusiv das Smartphone Xda Guide. Das Navigationshandy ist der Nachfolger des ebenfalls bei dem Münchner Mobilfunkbetreiber exklusiv angebotenen Xda orbit 2. Das mit Windows Mobile ausgestattete Xda Guide schnitt in einem ersten Kurztest gut ab, musste aber in einem umfangreichen Test die ein oder andere Schwäche offenlegen. Wo das 399 Euro teure Gerät punkten kann und welche Zielgruppe das Navigationshandy anspricht lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Windows Mobile 6.1 Professional als Betriebssystem

o2 XDA Guide

Optisch unterscheidet sich das Xda Guide nur wenig von seinem Vorgängermodell. Es hat ein paar Gramm abgenommen und ist in seinen Maßen etwas geschrumpft. Weitere wirklich nennenswerte Unterschiede zeigen sich erst tief in seinem Innersten. Touch-Flo Oberfläche des Xda-Guide So hat sich der Arbeitsspeicher auf 256 MB verdoppelt, der 400 MHz Prozessor wurde gegen einen 528 MHz Prozessor ausgetauscht und das Gerät ist nun HSUPA-fähig. Das Xda Guide ist mit dem Betriebssystem Windows Mobile 6.1 Professional ausgestattet, als Navigationssoftware wurde Tom Tom Navigator 7 gewählt.

Weiterhin nimmt das 2,8-Zoll-Display gut dreiviertel der Oberfläche ein, darunter befindet sich ein Multinavigationskey, funktional als Dreh-Drück-Taste umgesetzt. Zwei Schnellzugriffstasten sind seitlich des Multinavigationskey angeordnet. Wird der linke Schnellzugriff gewählt, startet der Tom Tom Navigator 7. Seitlich am Gehäuse sitzt zudem die Taste für die Lautstärkeregelung. Die Bedienung ist recht schwerfällig auf Grund des hohen Tastenwiderstands. Ein einzelner Tastendruck zur Aktivierung des Lautstärkemenüs genügt allerdings und man kann zur weiteren Bedienung auf den Multinavigationskey ausweichen.

Spielerei für Geotagger: Die Footprint-Funktion

Die zweite Schnellzugriffstaste aktiviert die integrierte Footprint-Funktion. Eine Spielerei mit der o2 besonders die Geotracking-Fans anspricht. Damit lassen sich Fotos des aktuellen Standorts zusammen mit GPS-Koordinaten an Freunde verschicken. Das Xda Guide verfügt über eine 3,2 MP Kamera Das Xda Guide versieht die mit der Handy-Kamera gemachte Schnappschüssen mit den entsprechenden geografischen Daten, auf Wunsch hin bekommt man den Ort, an dem das Bild entstanden ist, auf Google Maps angezeigt. Eine Spielerei, die bisweilen ganz unterhaltsam sein kann, schnell allerdings seinen Reiz verliert. Versucht der Besitzer allerdings mit Hilfe der Footprint-Funktion seine eigene Entführung aufzuklären und der Polizei anhand der mit GPS-Koordinaten versehenen Umgebungsbildern zu zeigen, wie und vor allem wo man derzeit festgehalten wird, kann sich die Geotagging-Funktion noch bewähren. Zugegebenermaßen kommt diese Einsatzmöglichkeit für die Footprint-Funktion jedoch ausgesprochen selten vor. Xda Guide-Besitzer können die Funktion eher dazu nutzen, Fotos des aktuellen Standorts zusammen mit GPS-Koordinaten an Freunde zu verschicken beziehungsweise jeden Eintrag mit einer Telefonnummer, Adresse, Notiz und sogar Audiomemo zu ergänzen. Die Listen lassen sich dann wie ein Fotoalbum auf dem Touchscreen durchblättern.

Wie sich die TouchFlo Oberfläche im Alltag bewährt und warum das Xda Guide ein handlicher Begleiter ist lesen Sie auf der folgenden Seite.

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