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WLAN-Radio: Störung bei weiterem Portal

Das WLAN-Radio-Portal von Reciva funk­tioniert nicht mehr. Betrof­fene Kunden können keine Favo­riten­listen mehr pflegen. Die Geräte selbst funk­tionieren aber noch.
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Wie berichtet kämpfen die Besitzer zahl­reicher WLAN-Radios seit einigen Tagen mit Problemen. Der Chip­hersteller Fron­tier Silicon, auf dessen Hard­ware zahl­reiche Hersteller zurück­greifen, musste den Daten­bank-Anbieter wech­seln, um zu verhin­dern, dass die Inter­netra­dios verstummen. Seitdem können die Nutzer keine eigenen Streams mehr nutzen. Auch die webba­sierte Favo­riten­verwal­tung, die auch für mehrere mit dem glei­chen Account genutzte Radios parallel funk­tionierte, gibt es nicht mehr.

Unklar ist, warum Fron­tier Silicon diese Funk­tionen abge­schaltet hat, zumal die Features nicht zwin­gend auf der eigent­lichen Sender-Daten­bank aufsetzen. Ob die Online-Favo­riten­verwal­tung und die Möglich­keit, wieder eigene Streams zu nutzen, künftig wieder verfügbar sind, ist noch unklar. Ein Spre­cher von Sangean, einem der betrof­fenen WLAN-Radio-Hersteller, erklärte hierzu, das mit Fron­tier Silicon zu klären. Bislang habe man noch keine eindeu­tige Aussage erhalten.

Reciva-Portal gestört

Neue Probleme für WLAN-Radio-BesitzerNeue Probleme für WLAN-Radio-Besitzer Unter­dessen gibt es auch für Besitzer von WLAN-Radios, deren Soft- und Hard­ware von Reciva stammt, Einschrän­kungen. Seit Mitt­woch funk­tioniert das Online-Portal nicht mehr, das die Favo­riten­verwal­tung und das Einpflegen eigener Streams ermög­lichte. Betroffen sind beispiels­weise ältere Geräte von DNT, Roberts und Sangean.

Glück im Unglück für die Nutzer: Auf die in der Daten­bank bereits enthal­tenen Programme können die Kunden weiter zugreifen. Auch auf eigene Streams, die vor dem Ausfall ange­legt wurden, ist der Zugriff weiter möglich. Ledig­lich das Editieren der Favo­riten funk­tioniert nicht mehr.

Reciva hatte sich bereits im Mai 2011 von der Hard­ware-Entwick­lung zurück­gezogen, sodass es keine neueren WLAN-Radios mit Chip­sätzen dieses Herstel­lers mehr gibt. Die Platt­form wurde bis jetzt weiter betrieben, die Sender­daten­bank wurde eben­falls noch gepflegt. Aller­dings wurde die früher verfüg­bare iOS-App nie für 64-Bit-Geräte ange­passt. Ob und wann das Portal reak­tiviert wird, ist nicht bekannt.

Radio.de war bei Sonos nicht verfügbar

Von Diens­tagabend bis Mitt­woch­nach­mittag gab es auch für Besitzer von Sonos-Laut­spre­cher­systemen Einschrän­kungen. Aufgrund einer Störung war die Daten­bank von Radio.de (die auf Sonos die inter­natio­nale Bezeich­nung Radio.net trägt) nicht verfügbar. Der Fehler lag auf der Seite von Radio.de und konnte am Mitt­woch behoben werden.

Vorteil bei Sonos gegen­über klas­sischen WLAN-Radios: Neben Radio.de haben die Kunden Zugriff auf zahl­reiche weitere Audio­dienste. So sind unter anderen TuneIn Radio, MyTuner Radio und der Radio­player.de für Webradio-Hörer verfügbar. Da nur wenige Programme exklusiv bei Radio.de gelistet sind, hielt sich die Beein­träch­tigung durch den Radio.de-Ausfall in Grenzen.

In einer weiteren Meldung haben wir darüber berichtet, wie Sie mit dem WLAN-Radio weiterhin eigene Streams nutzen können.

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