Testbetrieb

Handelsblatt: Pilotprojekt für WLAN an der Autobahn

Im Rahmen des Tests wird 50-Kilometer-Teilstück versorgt
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Entlang der Bundesautobahnen könnte es demnächst schnelle Internet-Zugänge auf Basis der WLAN-Technologie geben. Das berichtet das Handelsblatt. So planen Informatiker der Universität Rostock auf einem 50 Kilometer langen Teilstück in Mecklenburg-Vorpommern einen Betriebsversuch.

Das Projekt wird von Bund und Land unterstützt und soll vor allem die Sicherheit der Reisenden verbessern. Dazu werden über WLAN Daten mit den vorbeifahrenden Autos ausgetauscht. Rund eine halbe Million Euro soll das Pilotprojekt kosten, wie das Handelsblatt weiter berichtet.

Konkret geplant ist, dass die Verkehrszentralen über die drahtlose Netzanbindung Informationen über Anzahl und Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhalten. Später sei es denkbar, dass ein Notarzt an einem Unfallort via Internet Informationen mit Spezialisten austauschen kann.

Laut Handelsblatt-Bericht zeigen Automobilindustrie, Mobilfunkanbieter und Hersteller von Endgeräten bereits reges Interesse an dem geplanten Pilotprojekt. Denkbar sei nicht zuletzt auch ein mobiler Internet-Zugang, der in den Fahrzeugen genutzt werden könne. Die Initiatoren des Projekts erwarten bereits in drei bis vier Jahren eine flächendeckende WLAN-Anbindung der deutschen Autobahnen.

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