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Wire: Messaging-App jetzt auch in deutscher Sprache

Nachdem die Messaging-App Wire schon seit einigen Monaten auf dem Markt ist, erhält die Anwendung jetzt ein umfangreiches Update, welches eine deutsche Lokalisierung erhält.
Von Daniel Rottinger
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Wire-App spricht jetzt auch deutschWire-App spricht jetzt auch Deutsch Die Messaging-App Wire hat heute ein umfangreiches Update erhalten, welches unter anderem die deutsche Sprache integriert und Gruppenanrufe ermöglichen soll.

Wire setzt vor allem auf Multimedia-Features und ermöglicht auch die Telefonie mit anderen Wire-Kontakten. Die Gespräche sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und die Sprache soll in HD-Qualität übertragen werden. Laut eigenen Angaben verschlüsselt der Konzern die Sprachtelefonie mit SRTP und setzt auf TLS für die Transportverschlüsselung von Nachrichten. Die Anwendung ist für iOS, Android, MacOS und als Web-App verfügbar.

Wer die aktuelle Version von Wire erhalten möchte, kann diese bequem über die Update-Funktion des jeweiligen App-Stores einspielen oder den Messenger dort kostenfrei herunterladen.

Multimedia-Inhalte können einfach wiedergegeben werden

Nutzer können Video- und Sounddateien einfach mit ihren Kontakten teilen. Dabei werden Inhalte von YouTube und Vimeo, SoundCloud und Spotify automatisch als Player im Nachrichtenverlauf angezeigt und lassen sich direkt wiedergeben. Allerdings ist die Spotify-Integration derzeit der Android- und Web-Version vorbehalten. Zudem wird ein Spotify-Konto vorausgesetzt.

Großteil der App-Nutzer kommt schon jetzt aus Deutschland

Obwohl deutsche Nutzer bislang mit der englischsprachigen Version Vorlieb nehmen mussten, kommen die meisten Anwender, die Wire auf ihrem Android-Phone nutzen, aus Deutschland. Bei den iOS-Nutzern liegt Deutschland hingegen nur auf dem zweiten Platz, wenn man die Herkunft zugrunde legt.

Kostenfrei und ohne Werbung

Doch wie es um die Finanzierung des noch jungen Diensts bestellt? Wie wir bei einem Telefonat erfuhren, wird die Anwendung derzeit noch nicht monetarisiert. Zunächst sollen mehr Nutzer ihren Weg auf die Plattform finden. Zudem verzichtet der Dienst derzeit auf ein kostenpflichtiges Abomodell und stellt die Apps als Gratis-Download in den App-Stores bereit. Weiterhin finden Nutzer keinerlei Werbebanner und können sich somit auf die Unterhaltungen mit Freunden konzentrieren.

Webversion: Gruppenanruf-Feature befindet sich noch im Beta-Stadium

Im Unterschied zu WhatsApp lässt sich Wire auch direkt im Browser bedienen. Bei WhatsApp ist diese Funktion nur über den Umweg WhatsApp Web möglich. Allerdings befindet sich das Gruppenanruf-Feature in der Wire-Browserversion derzeit noch im Betastadium.

Pressestelle: Noch keine genauen Pläne zu Wearable-Apps

Aktuell planen die Entwickler noch keine Wire-App für die Apple Watch und Co. Allerdings könne sich dies mit der Zeit ändern.

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