Integriert

eSIM ab sofort auch bei Drillisch erhältlich

winSIM-Kunden können anstelle einer physi­schen SIM-Karte ab sofort auch eine eSIM bekommen. Das Angebot wird in den nächsten Tagen auch bei anderen Dril­lisch-Marken einge­führt.
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Ab sofort bietet auch Dril­lisch die eSIM als Alter­native zu physi­schen SIM-Karten an. Das geht aus der teltarif.de-Redak­tion vorlie­genden Infor­mationen hervor. Derzeit ist das Angebot bereits bei winSIM verfügbar. Es soll bis Ende kommender Woche aber auf alle Dril­lisch-Marken ausge­dehnt werden.

Wie es weiter heißt, schlägt der Austausch der Triple-SIM-Karte in ein eSIM-Profil mit 14,95 Euro zu Buche. Für MultiCards als eSIM-Profil gelten die glei­chen Kondi­tionen wie für die Wahl von physi­schen SIM-Karten. In den meisten Fällen werden demnach einmalig 4,95 Euro sowie zusätz­liche Monats­gebühren in Höhe von 2,95 Euro berechnet.

Bei den Mobil­funk-Netz­betrei­bern Telekom, Voda­fone und o2 ist die eSIM bereits seit geraumer Zeit erhält­lich. Telefónica bietet eSIM-Profile auch bei den Zweit­marken Blau und Ay Yildiz an. Dazu ist die eSIM-Nutzung für Kunden von mobilcom-debitel und 1&1 möglich, während sich viele andere Discounter noch auf Ange­bote mit physi­schen SIM-Karten beschränken.

eSIM soll physi­sche SIM ersetzen

eSIM bei DrillischeSIM bei Drillisch In Smart­watches wie der Apple Watch oder der Samsung Galaxy Watch kommt die eSIM bereits stan­dard­mäßig zum Einsatz, sofern der Kunde die Uhr auch im Mobil­funk­netz verwenden und nicht nur per Blue­tooth mit dem Handy und per WLAN mit dem Internet verbinden möchte. Aber auch immer mehr Smart­phones werden mit den fest im Gerät veran­kerten SIM-Karten ausge­stattet.

Unter anderem verfügen neuere iPhone-Modelle von Apple und Pixel-Smart­phones von Google über die eSIM. Auf diesem Weg bekommt das iPhone erst­mals eine Funk­tion, die es in der Android-Welt bereits seit Jahren gibt: Bei Kombi­nation von eSIM und Nano-SIM wird das Handy zum Dual-SIM-Telefon, sodass beispiels­weise private und beruf­liche Anrufe über getrennte Leitungen abge­wickelt werden können.

Perspek­tivisch soll die eSIM zum Stan­dard werden und die physi­sche SIM-Karte ablösen. Aller­dings ist dazu auf Seiten der Netz­betreiber und Provider noch einiges zu tun, um den Aufwand für Kunden zu verklei­nern. Wie bereits berichtet, kann sich der eSIM-Austausch bei deut­schen Netz­betrei­bern derzeit noch sehr umständ­lich gestalten. In einer weiteren Meldung gibt es ergän­zende Details zur eSIM bei Dril­lisch.

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