Zukunft

Windows 8: Erste Vorstellung möglicherweise im Januar

Steve Ballmer wird angeblich Tablet mit Windows 8 präsentieren
Von Ralf Trautmann
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Windows 8: Erste Vorstellung möglicherweise im Januar 2011Windows 8: Erste Vorstellung möglicherweise im Januar 2011 Gibt es bald einen ersten Ausblick auf Windows 8? Zumindest aktuellen Gerüchten zufolge ja, denn die New York Times will erfahren haben, dass laut einer Person auf dem Microsoft-Umfeld Steve Ballmer auf der kommenden Consumer Electronics Show in Las Vegas im Januar 2011 ein Tablet sowie ein weiteres mobiles Endgerät mit Windows 8 zeigen könnte. Überraschend wäre dies nicht: Seit Apple mit dem iPad der Popularität von Tablets zum Durchbruch verholfen hat, steht Microsoft verstärkt unter Druck, hier ein passendes System abzuliefern. Zwar kann Windows schon seit mehreren Generationen auf berührungsempfindlichen Displays genutzt werden und wurde hierfür auch nach und nach optimiert, ein vollwertiges Tablet-System ist es allerdings bis heute nicht. Hier gilt es für Microsoft also nachzulegen, um den Anschluss im zunehmend lukrativen Markt nicht zu verpassen.

Auf der CES ist teltarif.de übrigens live vor Ort und wird über alle relevanten Entwicklungen zeitnah berichten - natürlich auch über eine mögliche Vorstellung von Details zu Windows 8.

Finale Version von Windows 8 vermutlich erst 2012

Doch auch wenn Ballmer auf der Messe einen ersten Eindruck von Windows 8 liefern könnte - bis eine finale Version erscheint, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist erst Anfang 2012 mit dem System zu rechnen - kein Wunder, nachdem Microsoft mit Windows 7 nach dem Vista-PR-Desaster einen großen Erfolg feiert.

Tablets werden auf der CES 2011 eine große Rolle spielen

Um im Tablet-Markt Fuß zu fassen, setzt Microsoft offenbar auf starke Partner: Laut dem Magazin mobicroco.de will Microsoft zusammen mit Partnern wie Dell und Samsung dem Apple iPad Paroli bieten. So soll offenbar auf der CES ein Samsung-Tablet mit ausziehbarer Tastatur vorgestellt werden, das auf den Namen Samsung Gloria hört und dabei - je nachdem, ob die Tastatur ein- oder ausgeschoben ist - eine spezielle Oberfläche zeigt. Außerdem wolle der Software-Gigant aus Redmond Entwickler motivieren, HTML5-Applikationen zu entwickeln - dies zeigt eine gewisse Ähnlichkeit zur Strategie von Google, die mit entsprechenden Anwendungen ihren Chrome Web Store befüllen wollen.

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