Preise geleakt

So viel kostet Windows 10 Pro for Workstation

Microsoft hat sein Angebot an Windows-Versionen erweitert und eine spezielle Workstation-Variante namens Windows 10 for Workstation vorgestellt. Nun ist das Upgrade auch in Deutschland verfügbar und schlägt preislich deutlich zu.
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Im August dieses Jahres hatte Microsoft die speziell für Unternehmen gedachte Windows-Version Windows 10 Pro for Workstation vorgestellt. Damit sollen insbesondere solche Rechner ausgestattet werden, die im Dauerbetrieb laufen und mit größeren Datenmengen umgehen müssen. Nun ist der Startschuss für die neue Variante gefallen.

Unter anderem wird die neue Version von Windows 10 im Microsoft Store als Upgrade angeboten. Je nachdem welche Windows-Lizenz als Grundlage dient, fällt der Preis für das Upgrade unterschiedlich aus. So wird für den Wechsel von Windows 10 Pro aus 199 Euro kosten, von Windows 10 Home aus gibt es keine Euro-Preise. In den USA soll das Upgrade wohl 205 US-Dollar kosten laut InOrOut. Ein Upgrade von Windows 10 Pro aus ist laut in den USA für 125 US-Dollar vorgesehen.

Entscheidet sich ein Unternehmen direkt eine Lizenz zu kaufen, werden 439 Euro für eine offizielle Kopie von Windows 10 Pro for Workstation fällig.

Der Unterschied zwischen Windows 10 Pro und Pro for Workstation

Windows 10 Pro for WorkstationMicrosoft hat die Preise für Windows 10 Pro for Workstation bekannt gegeben Im Wesentlichen unterscheiden sich beide Pro-Versionen in vier großen Details. Der erste Punkt ist die volle Unterstützung des neuen Datei­systems ReFS (Resilient File System). Es ist für die Nutzung großer Dateien optimiert und beherrscht noch weitere spezielle Features. Unter anderem werden Fehler im Datei­system automatisch behoben, der Lese- sowie Schreib­zugriff ständig überprüft und das Dateisystem arbeitet vor allem redundant. Zwar kann auch das einfache Windows 10 Pro ReFS-formatierte Laufwerke erkennen und nutzen, aber nicht erstellen.

Zweitens unterstützt Windows 10 Pro for Workstation spezielle Hardware wie NVDIMM-H als Arbeits­speicher mit eigener Strom­versorgung für den Dauerbetrieb.

Drittens wird das Netzwerk­protokoll SMB Direct unterstützt, womit der Austausch großer Daten zwischen einzelnen Rechnern signifikant beschleunigt wird, bei gleich­zeitig gesenkten Ressourcen­verbrauch und Prozessor­last. Letzteres setzt jedoch eine Netzwerk­karte mit Unterstützung für RDMA (Remote Direct Memory Access) voraus.

Und viertens lassen sich mit Windows 10 Pro for Workstation bis zu vier statt nur zwei physische Prozessoren verwenden. Außerdem wird das Limit für den verbauten RAM von 2 auf 6 TB erhöht. Sofern ein Intel-Xeon- oder AMD-Opteron-Prozessor verwendet wird, lässt sich zusätzlich je nach Prozessor­modell eine spezielle High-Performance-Konfiguration für den Kernel nutzen.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, wie Microsoft in Schulen und anderen Bildungs­einrichtungen verstärkt Fuß fassen will.

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