Ausblick

Windows 10: An diesen Ver­besserungen wird gearbeitet

Auch in den vergangenen Wochen haben die Windows-Entwickler an Verbesserungen gearbeitet und präsentieren erste Ergebnisse. In Windows 10 soll die passwortlose Anmeldung einfacher werden - und es gibt neue Mauszeiger.
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Wenn Micro­soft Windows 10 neue Funk­tionen verpasst, können diese mitt­ler­weile von einem viel größeren Kreis an Beta-Testern auspro­biert werden als noch vor einigen Jahren. Das Windows-Insider-Programm dient auch dazu, Feed­back von den Nutzern einzu­sam­meln und geplante Funk­tionen gege­be­nen­falls vor der Veröf­fent­li­chung noch­mals zu verbes­sern.

Laut dem Windows Blog steht bald wieder eine neue Test­ver­sion für die Windows-Insider bereit - sie nennt sich Windows 10 Insider Preview Build 18309. Diese Preview Builds erlauben stets einen inter­es­santen Einblick in Funk­tionen, die demnächst in die finale Version von Windows 10 imple­men­tiert werden.

Pass­wort­lose Anmel­dung rückt in den Mittel­punkt

Das Zurücksetzen der Windows-Hello-Pin als Passwort-Ersatz soll einfacher werdenDas Zurücksetzen der Windows-Hello-Pin als Passwort-Ersatz soll einfacher werden Windows 10 kann zwar nach wie vor mit einem lokalen Benutzer-Account genutzt werden, für den Micro­soft Store und zahl­reiche Micro­soft-Apps ist aber ein Micro­soft-Account notwendig. Schon seit einiger Zeit ist es möglich, einen Micro­soft-Account nicht über die Mail­adresse, sondern die Handy­nummer zu regis­trieren. Die Veri­fi­zie­rung erfolgt dann über eine SMS.

Diese über eine Handy­nummer regis­trierten Accounts sollen ab der Preview Build 18309 nicht mehr nur in der Home-Version von Windows verwendbar sein, sondern in allen Vari­anten von Windows 10. Über­haupt strebt Micro­soft an, zukünftig pass­wort­lose Login­ver­fahren in den Vorder­grund zu stellen. Über Windows Hello geht dies schon seit einiger Zeit auch mit einer vier­stel­ligen PIN und biome­tri­schen Verfahren statt eines Pass­worts. Das Zurück­setzen der Windows Hello PIN bei einer verges­senen Zahlen­kom­bi­na­tion soll nun außer bei der Home-Edition bei allen Betriebs­system-Vari­anten komfor­ta­bler möglich werden.

Narrator-Sprach­aus­gabe und Maus­zeiger

Um bei der Windows-Sprach­aus­gabe weitere Stimmen zu erhalten, musste man bislang ein komplettes Language Pack herun­ter­laden. Zukünftig soll es auch möglich sein, eine einzelne Stimme herun­ter­zu­laden und zu instal­lieren. Außerdem werden bei der Einrich­tung mehr Icons und weniger Listen­ein­träge verwendet, was für den Touch­screen komfor­ta­bler ist. Von der über­ar­bei­teten Sprach­aus­gabe profi­tieren aber nicht nur Micro­soft-Programme wie Power­Point, sondern beispiels­weise auch Google Chrome.

Doch auch wer ganz klas­sisch mit Maus und Tastatur arbeitet, kann sich freuen: Bislang bot Windows 10 nur die seit Jahren bekannten Maus- und Cursor-Größen zur Auswahl an. Nun verkündet Micro­soft, man habe 11 weitere Größen hinzu­ge­fügt. Damit gebe es jetzt insge­samt 15 verschie­dene Größen. Die Einstel­lungen für den Maus­zeiger sollen nun auch dauer­haft beibe­halten werden. Momentan ändern sie sich zum Beispiel auto­ma­tisch, wenn man das Design für Desktop-Hinter­gründe und Bild­schirm­schoner ändert.

Im Blog­bei­trag listet Micro­soft noch viele weitere Details auf, an denen im Hinter­grund gear­beitet wurde. Wann alle diese Ände­rungen den Sprung in die finale Version von Windows schaffen, steht aller­dings noch nicht fest.

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