Datenhunger?

Windows 10: So stellen Sie das neue Betriebssystem ein

Um das neue Betriebssystem richtig zu konfigurieren, haben wir fünf wichtige To Do's unter Windows 10 für Sie zusammengestellt.
Von Daniel Rottinger
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Bei dem neuen Microsoft-Betriebssystem gilt es einige Einstellungen anzupassen. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie bei der Konfiguration von Windows 10 achten sollten.

Viele Nutzer könnten im ersten Jahr kostenfrei auf Windows 10 upgraden. Dazu ist lediglich eine gültige Lizenz von Windows 7 beziehungsweise 8.1 erforderlich. Allerdings gibt es bei dem neuen Betriebssystem einige Fallstricke, die vor allem mit dem starken Datenhunger des OS zusammenhängen.

Schon bei der Upgrade-Installation ist Aufmerksamkeit geboten

Bereits vor dem ersten Start des Betriebssystems werden die Nutzer dazu aufgefordert sich für eine Konfiguration zu entscheiden. Worauf es dabei zu achten gilt (Stichwort "Expresseinstellungen") und wie der Installations-Prozess von Windows 10 im Einzelnen abläuft, haben wir in diesem Ratgeberartikel beleuchtet.

Cortana als Datennimmersatt

Windows 10 Options-FeintuningWindows 10 Options-Feintuning Bereits vor einiger Zeit berichteten wir darüber, wie sich die digitale Assistentin Cortana unter Windows 10 zähmen lässt. Denn wer besonders zielgerichtete Suchergebnisse ausgegeben haben möchte, muss eine Vielzahl privater Daten preisgeben. Anderseits verträgt sich diese Datensammelei oftmals nicht mit dem einigen Privatsphäre-Prinzipien. Präzise Einstellungen sind daher Pflicht und lassen sich nach kurzer Einarbeitung und mithilfe unseres Artikels schnell erledigen. Zudem erklären wir Ihnen darin, wie Sie die in der Cloud gespeicherten Nutzerdaten einsehen und löschen können.

Nutzer können kontrollieren, welche Daten verwendet werden dürfen

Da Microsoft mit Windows 10 auch auf Tabletnutzer abzielt, spielt auch die Ermittlung des Standorts eine wichtige Rolle. Schließlich sind in nahezu allen neuen Tablets bereits GPS-Module integriert und somit beste Tracking-Voraussetzungen geschaffen. Über die Windows-10-Systemsteuerung können die Nutzer allerdings festlegen, für welche Apps sie den Standort freigeben möchten und welche keine Infos über den aktuellen Aufenthaltsort erhalten dürfen. Alle wichtigen Einstellungen rund um die Nutzungsberechtigung für die unterschiedliche Bereiche des Systems hat Microsoft unter dem Punkt Datenschutz in der Systemsteuerung zusammengeführt.

Benutzerprofil von Edge Browser "entkoppeln"

Beim IE-Nachfolger Edge wird der Nutzer automatisch mit dem Microsoft-Login im Browser angemeldet. Dadurch werden die Daten, ähnlich wie schon bei Chrome, über die Cloud synchronisiert und sind somit auch auf anderen Rechnern verfügbar, wenn sich der Nutzer mit dem selben Login bei Edge anmeldet. Wer dieser Datensammelei entgehen möchte, sollte stets mit einem InPrivate-Fenster surfen oder Edge nur mit einem lokalen Benutzerkonto nutzen. Allerdings geht dem Anwender dadurch etwas an Personalisierung seiner Edge-Startseite verloren. Wer ohnehin auf die neuen Features von Edge verzichten kann, findet ein umfangreiches Angebot an Browser-Alternativen auf dem Markt. Gerade heute ist etwa Firefox 40 erschienen, der speziell auf die Anforderungen von Windows 10 zugeschnitten ist.

Fehlerhafte Updates lassen sich mit Microsoft-Tool entfernen oder ausblenden

Nachdem gestern bekannt wurde, dass ein fehlerhaftes Update bei einigen Windows-10-Nutzern zu einer endlosen Update-Fehler-Schleife führt, macht es Sinn, dass sogenannte "wushowhide.diagcab"-Tool auf dem Schirm zu haben. Zwar leistete das Werkzeug in dem besagten Fall keine Hilfestellung, es dürfte allerdings bei ähnlich gelagerten Fällen dennoch Wirkung zeigen.

Mit der kleinen Software lassen sich nämlich einfach verbuggte Updates ausblenden oder blockieren. Eine Alternative kann der manuelle Download der Updates darstellen, wie die IT-Seite Softpedia berichtete. So hätten bei einige Anwendern die Direkt-Installation von dem Update "KB3081424 x64" beziehungsweise "KB3081424 x32" geholfen.

Auf der einen Seite technisch beeindruckend, anderseits bei Datenschützern sehr umstritten: das Hello-Login per Gesichtsscan unter Windows 10.

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