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Windows: Diese Bloatware kann gelöscht werden

Auf PCs und Laptops von der Stange sind häufig Programme vorinstalliert, die sich bei näherer Betrachtung als Bloatware zu erkennen geben.
Von Daniel Rottinger mit Material von dpa
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Je nach Hersteller kommen neue Computer mal mit mehr, mal mit weniger vorinstallierten Programmen auf den Markt. Sie nehmen im besten Fall nur Platz auf der Festplatte weg, im schlimmsten Fall spielen sie zusätzliche Werbung ein oder sind sogar ein Sicherheitsrisiko.

Nutzer können sich für Programme Bewertungen anzeigen lassenNutzer können sich für Programme Bewertungen anzeigen lassen Welche dieser vorinstallierten Programme der Nutzer benötigt, ob sie praktisch sind, oder ob sie einfach gelöscht werden können - da sind sich viele Nutzer unsicher. Es könnte ja schließlich auch nützliche Software sein.

Tipp: Webseite informiert über mögliche Bloatware

Die Webseite Shouldiremoveit.com listet deshalb die oft Bloatware oder Crapware genannten Programme, die Hersteller neben der normalen Windows-Installation auf neue Rechner packen, zusammen mit einer Bewertung auf.

Weiterführende Informationen und fehlende Übersetzung

Zu den in der Datenbank gelisteten Programmen gibt es Informationen über ihre Funktion und Nützlichkeit. Die Webseite kennt die diversen vorinstallierten Gratis-Virenscanner, Toolbars für Browser, Administrations­programme, angebliche Downloadbeschleuniger oder Suchhilfen. Für die meisten etwas älteren Programme funktioniert die Datenbank sehr gut. Bei neueren Programmen kann es mitunter etwas dauern, bis eine große Anzahl an Bewertungen eingeht, da die Datenbank auf die Schwarm­intelligenz des Internets setzt.

Ein Nachteil des Angebots: Die Infotexte und Anleitungen zur Deinstallation liegen nur in englischer Sprache vor. Allerdings funktioniert das Entfernen von Programmen unter Windows immer gleich.

Der Nutzer begibt sich in die Systemsteuerung und wählt hier den Punkt Programme und Features aus. Anschließend werden alle installierten Anwendungen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet und der Nutzer kann durch einen Doppelklick auf die jeweilige App die Deinstallation anstoßen.

In einer weiteren Meldung hatten wir darüber berichtet, wie Anwender ihren Windows-10-PC gegen Schadsoftware absichern können.

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