Windows 10

Windows 10: April-Update macht weiter Probleme

Das April-Update von Windows 10 soll laut den neuesten Berichten von Nutzern wieder Probleme machen. Scheinbar schickt die aktuelle Version des Microsoft-Betriebssystems zahlreiche Computer in eine Boot-Schleife und verursacht Bluescreens.
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Mit dem April-Update von Microsofts Betriebssystem Windows 10 soll es wieder Probleme geben. Vermehrt sprechen Nutzer, die das neue Update installiert haben, auf der Social-News-Plattform Reddit über Probleme mit der Windows 10-Version, die die Bezeichnung 1803 trägt.

Bluescreen und Boot-Schleife

Das April-Update von Windows 10 soll zu großen Problemen führen.Das April-Update von Windows 10 soll zu großen Problemen führen. Das Problem mit dem Update soll erst vor wenigen Tagen aufgetaucht sein und bei einigen Nutzern dazu geführt haben, dass nach dem Update auf die Version 1803 der Computer nur einen Bluescreen zeigte oder er gar nicht mehr startete. Wird ein Bluescreen angezeigt, bestünde zumindest bei einigen Nutzern noch die Option, die gemachten Änderungen rückgängig zu machen. Das Problem jedoch sei dabei, dass der Computer wieder herunterfährt und erneut in der Anzeige eines Bluescreens landet. So würde man sich schnell in einer Endlos-Schleife befinden. Das Einzige, was helfen soll, sei eine gänzliche Neuinstallation von Windows 10. Dann wären allerdings alle gespeicherten Daten weg.

Eine anderer Workaround für die Boot-Schleife soll das Starten von Windows im abgesicherten Modus sein. Damit das Betriebssystem anschließend wieder funktioniert, würde die Software Microsoft Fixit benötigt. Im besten Fall haben Sie einen zweiten Computer, mit dem Sie die Software herunterladen können.

Mögliche Ursache: die installierte Antiviren-Software

Auslöser für das Problem soll der Virenscanner des Unternehmens Avast sein. Grund für die Spekulation soll sein, dass fast alle, die mit dem neuesten Problem des Updates zu kämpfen hätten, Nutzer des Virenprogramms von Avast seien.

Wer die neueste Version des April-Updates noch nicht installiert hat, der solle vorsichtshalber das Antiviren-Programm deinstallieren. Dabei soll es aber grundsätzlich egal sein, ob es sich um den Hersteller Avast oder einen anderen Drittanbieter von Antiviren-Software handelt. Sicher sei sicher. Nachdem das passiert ist, könne das Windows 10-Update gestartet werden. Anschließend könne das Virenprogramm wieder auf den Rechner gespielt werden. Wer so vorgehe, solle das Update scheinbar problemlos installieren können. Allerdings ist nicht eindeutig klar, dass das Programm von Avast tatsächlich Auslöser für Boot-Schleifen und Bluescreens sein soll.

Informationen zum ersten Update für das April-Update und wie Sie den Datenschutz bei Windows 10 verbessern können, lesen Sie in weiteren Meldungen.

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