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WhatsApp: 70 Prozent weniger weitergeleitete Nachrichten

Vor knapp drei Wochen begann WhatsApp damit, die Weiter­lei­tung von Nach­richten zu beschränken, um in Krisen­zeiten der Verbrei­tung von Fake-News vorzu­beugen. Die Maßnahmen fruchten.

Die Weiterleitung von Nachrichten habe sich stark verringert Die Weiterleitung von Nachrichten habe sich stark verringert
Bild: dpa
Anfang April hatte WhatsApp kommu­ni­ziert, die Weiter­lei­tungs­funk­tion von Nach­richten einzu­schränken. Hinter­grund ist das Eindämmen von Fake-News in Zeiten der Krise. Häufig weiter­ge­lei­tete Nach­richten, die nicht vom eigenen Kontakt stammen, werden bereits seit dem vergan­genen Jahr mit Doppel­pfeilen gekenn­zeichnet. Diese Nach­richten können im Zuge der Maßnahme nur an eine Person oder eine Gruppe gleich­zeitig gesendet werden. Die Auswahl mehrerer Kontakte ist nicht mehr möglich. Die Beschrän­kung wurde am 7. April auf zwei Milli­arden WhatsApp-Nutzer ausge­weitet.

Nun hat der zu Face­book gehö­rende Konzern mitge­teilt, dass die Maßnahmen Früchte tragen, wie unter anderem das Online-Portal TechCrunch berichtet.

WhatsApp: Einschrän­kungen wirken

Die Weiterleitung von Nachrichten habe sich stark verringert Die Weiterleitung von Nachrichten habe sich stark verringert
Bild: dpa
Knapp drei Wochen ist die Verkün­dung der Maßnahmen her. In diesem Zeit­raum soll die Zahl der weiter­ge­lei­teten Nach­richten welt­weit um 70 Prozent gesunken sein. Die Ände­rungen sollen dazu beitragen, dass WhatsApp ein Ort für private Gespräche bleibt. Vor knapp zwei Jahren wurde bereits expe­ri­men­tiert und die gleich­zei­tige Weiter­lei­tung von Nach­richten wurde nur bis maximal fünf Personen oder Gruppen gestattet.

Aktuell erlaubt WhatsApp ledig­lich vier Teil­nehmer (inklu­sive dem Initiator) bei Konfe­renzen, was sich demnächst ändert. Details zu dem Thema lesen Sie in einer weiteren News.

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