Tschüß, Lebkuchenmann

Android & iPhone: WhatsApp-Supportende für weitere Handys

Der Messenger WhatsApp zeigt sich äußerst gnädig bei der Kompatibilität zu antiken Betriebssystemen. Doch im Februar 2020 ist Schluss für Android 2.3 und iOS 7. Ende 2018 entfällt zudem der Support für Nokia S40.
AAA
Teilen (6)

WhatsApp hat die Liste der unterstützten mobilen Betriebssysteme im entsprechenden Blogeintrag aktualisiert. Nach und nach werden besonders alte Plattformen gestrichen. Ab dem 1. Februar 2020 entfällt der Support für Mobilgeräte, auf denen Android 2.3.7 oder älter installiert ist. Zugleich endet auch die Unterstützung für iOS 7 und vorangegangene Versionen. WhatsApp Inc. weist darauf hin, dass auf Smartphones und Tablets mit den betroffenen Betriebssystemen ab dem Stichtag keine Nutzung des Messengers mehr möglich sein wird.

WhatsApp sortiert weitere veraltete Mobile-OS aus

Der Lebkuchenmann (Logo von Android 2.3) muss bald ohne WhatsApp auskommenDer Lebkuchenmann (Logo von Android 2.3) muss bald ohne WhatsApp auskommen Auf diesem Blogbeitrag können sich Anwender des populären Messengers bezüglich der unterstützten mobilen Betriebssysteme stets auf dem Laufenden halten. Wie der Entwickler dort bekannt gibt, müssen sich User mit Android 2.3.7 Gingerbread, iOS 7 und älterer Software von Google beziehungsweise Apple ab Anfang Februar 2020 von WhatsApp verabschieden. Dies sind allerdings nicht die einzigen Plattformen, auf denen der Support in absehbarer Zeit eingestellt wird. Nokias Betriebssystem S40 verliert seine WhatsApp-Kompatibiliät ab dem 31. Dezember 2018. Zuvor strich das Entwicklerstudio Symbian S60 (30. Juni 2017), BlackBerry OS, BlackBerry 10 und Windows Phone 8 (jeweils 31. Dezember 2017).

Kaum Nutzer betroffen

Von dem wegfallenden WhatsApp-Support sind aufgrund des hohen Alters der aufgeführten Betriebssysteme nur wenige User betroffen. Stand Mai 2018 haben nur noch 0,3 Prozent der Android-Nutzer ein Mobilgerät mit 2.3 Gingerbread. Bei den Apple-Produkten sollen 5  Prozent unterhalb von iOS 10 unterwegs sein. Davon dürfte wiederum nur ein Bruchteil der Nutzer iOS 7 installiert haben. Übrigens stammt Android 2.3 aus dem Jahr 2010 und iOS 7 aus 2013. Schon allein aufgrund der Sicherheit sollte man kein Mobilgerät mehr verwenden, die eine solche Softwarebasis haben. Mobile-OS abseits der Google- und Apple-Plattformen sind derart wenig verbreitet, dass sich die Wegrationalisierung der WhatsApp-Kompatibilität kaum auswirken sollte. Als der Messenger 2009 an den Start ging, dominierte noch das Symbian-Betriebssystem aus dem Hause Nokia, gefolgt von BlackBerry OS. Die Entwicklung an beiden Plattformen wurde jedoch schon vor geraumer Zeit eingestellt.

Teilen (6)

Mehr zum Thema WhatsApp