Ausfall

WhatsApp kämpft mit technischen Problemen

Zweiter Teil-Ausfall innerhalb weniger Tage

Störung bei WhatsApp Störung bei WhatsApp
Foto: WhatsApp
Der beliebte Smartphone-Messaging-Dienst WhatsApp kämpft derzeit mit technischen Problemen. Wie der Anbieter in seinem Twitter-Account erklärt, kommt es derzeit zu einer Unterbrechung des Dienstes. Davon sind im Gegensatz zum Ausfall am 29. Juli aber nicht alle Nutzer betroffen.

Einige Anwender berichten, derzeit keine Nachrichten verschicken und empfangen zu können. In einem kurzen Test der teltarif-Redaktion funktionierte WhatsApp dagegen einwandfrei, so dass offenbar nicht alle Nutzer von den zurzeit auftretenden Beeinträchtigungen betroffen sind.

Bislang machte WhatsApp keine Angaben dazu, welche und wie viele Nutzer den Service derzeit nicht verwenden können und wie lange die Störung noch andauert. Allerdings berichten auch teltarif-Leser aus Deutschland, derzeit keine Mitteilungen verschicken und empfangen zu können.

Letzte große Störung erst vor wenigen Tagen

Störung bei WhatsApp Störung bei WhatsApp
Foto: WhatsApp
Bereits am 29. Juli kam es zu einem mehrstündigen Systemausfall bei WhatsApp. So konnten von etwa 20 bis 23 Uhr ebenfalls keine Mitteilungen ausgetauscht werden. Seinerzeit waren offenbar alle Kunden des Angebots betroffen, das im ersten Jahr nach der Anmeldung kostenlos genutzt werden kann und danach 89 Cent pro Jahr kostet.

Bei Störung Ende Juli spielte es keine Rolle, ob ein Android-Smartphone oder ein Apple iPhone, ein Windows Phone oder ein Blackberry verwendet wurde. Die Störung trat mit allen Smartphones auf, für die es Apps zur Nutzung von WhatsApp gibt. Einen Desktop-Client bietet WhatsApp nach wie vor nicht an.

Beliebte Alternative zu SMS und MMS

Der Messenger hat sich bei vielen Smartphone-Besitzern inzwischen als günstige Alternative zum Austausch von SMS- und MMS-Nachrichten etabliert. Abseits der inzwischen eingeführten geringen Jahresgebühr wird lediglich ein Internet-Zugang benötigt, den die meisten Smartphone-Nutzer aber ohnehin besitzen.

WhatsApp übermittelt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 27 Milliarden Mitteilungen pro Tag. Neben Textbotschaften lassen sich auch kurze Sprachnotizen, Fotos, Videos oder der eigene Standort verschicken. Neben Einzel-Chats können die Anwender auch in Gruppen miteinander kommunizieren.

Die Mobilfunk-Netzbetreiber wollen mit Joyn einen Konkurrenz-Dienst zu WhatsApp und ähnlichen Messengern etablieren. Bislang haben nur Vodafone und die Deutsche Telekom den Service eingeführt. Die Nutzerzahlen sind vergleichsweise gering, obwohl die Netzbetreiber Joyn zum Teil auf von ihnen ausgelieferten Smartphones sogar vorinstallieren.

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