Zwei Geräte

WhatsApp: Parallele Nutzung auf Handy & Tablet soll kommen

Laut Medienberichten plant WhatsApp die Einführung der Multi-Geräte-Unterstützung. Die Entwicklung steht aber wohl noch am Anfang.
AAA
Teilen (11)

WhatsApp ist der belieb­teste mobile Messenger - und das, obwohl das Chat-Programm eine wesent­liche Einschrän­kung mit sich bringt: Die Anwen­dung kann - abseits von WhatsApp Web, das letzt­endlich nur die Inhalte vom Handy auf den Desktop spie­gelt - immer nur auf einem Smart­phone verwendet werden. Sobald ein zweiter Hand­held genutzt werden soll, muss der Account entweder umge­zogen oder eine zusätz­liche Rufnummer für den Messenger regis­triert werden.

Mitbe­werber wie Tele­gram sind dies­bezüg­lich schon deut­lich weiter. Das Tool kann mit dem glei­chen Account auf mehreren Smart­phones und Tablets parallel verwendet werden. Dazu gibt es - anders als für WhatsApp - auch native Desktop-Anwen­dungen. Diese funk­tionieren auch dann, wenn das Smart­phone gerade nicht mit dem Internet verbunden ist.

Nun will WhatsApp einem Bericht von WA Beta Info zufolge nach­ziehen. Demnach plant auch der Markt­führer unter den Smart­phone-Messenger die Unter­stüt­zung für den paral­lelen Einsatz mehrerer Geräte. Das können ein Smart­phone und ein Tablet oder auch zwei Handys sein. Denkbar sind auch native Anwen­dungen für den Windows-PC und für den Mac.

WhatsApp für das iPad ist fertig

WhatsApp künftig auf mehreren Geräten parallel nutzbarWhatsApp künftig auf mehreren Geräten parallel nutzbar Wie es weiter heißt, ist der seit langem geplante WhatsApp-Client für das iPad mitt­lerweile fertig­gestellt. Aller­dings werde die Veröf­fent­lichung zurück­gehalten, bis die Multi-Geräte-Unter­stüt­zung verfügbar ist. Offenbar ist für das Apple-Tablet demnach eine native Anwen­dung geplant und nicht etwa ein Programm, das ledig­lich die Funk­tionen von WhatsApp Web in eine App packt.

Eine offi­zielle Bestä­tigung für die Einfüh­rung der Multi-Geräte-Unter­stüt­zung gibt es noch nicht. WA Beta Info hat aber auch in der Vergan­genheit schon oft früh­zeitig Infor­mationen über neue Funk­tionen gelie­fert, die WhatsApp zum Teil erst deut­lich später einge­führt hat. Der Schritt wäre auch folge­richtig, wenn WhatsApp länger­fristig mit dem Funk­tions­umfang seiner Mitbe­werber mithalten will.

Wünschens­wert wäre zudem die Möglich­keit, mehrere Konten in der glei­chen App zu verwalten - etwa für eine private und eine geschäft­lich genutzte Rufnummer. Als Work­around haben Inter­essenten unter iOS und Android aber bereits die Möglich­keit, für die zweite Handy­nummer auf WhatsApp Busi­ness auszu­weichen.

Teilen (11)

Mehr zum Thema WhatsApp