Mehr Bedenkzeit

WhatsApp: Messages länger löschbar & mehr Privatsphäre

Wenn Sie eine über­mit­telte WhatsApp-Mittei­lung löschen wollen, haben Sie nun zwei­ein­halb Tage Zeit. Außerdem wurden eine Online-Sicht­bar­keits-Kontrolle, eine Screen­shot-Blockade und mehr ange­kün­digt.

Wie WhatsApp verlaut­bart, haben alle Nutzer des Messen­gers ab sofort zwei­ein­halb Tage Zeit, um ihre Mittei­lungen zu löschen. Zuvor stand das neue Zeit­fenster ledig­lich Beta­tes­tern mit einem Android-Handy zur Verfü­gung. Da in der Ankün­digung kein dedi­ziertes Betriebs­system genannt wird, gehen wir davon aus, dass das Feature sowohl bei Android als auch iOS, der Desktop-Fassung und der Browser-Vari­ante greift. Meta-Chef Mark Zucker­berg stellte über­dies neue Privat­sphären-Erwei­terungen für WhatsApp in Aussicht. Es nahen eine Online-Sicht­bar­keits-Kontrolle, eine Screen­shot-Blockade und das heim­liche Verlassen von Gruppen.

WhatsApp: Nach­richten länger löschbar

WhatsApp soll sicherer werden WhatsApp soll sicherer werden
WhatsApp Inc.
Vor rund einem Monat berich­teten wir darüber, dass der grüne Messenger in der Beta­ver­sion für die Android-Platt­form um einen erwei­terten Lösch­zeit­raum ergänzt wurde. Jetzt sind allem Anschein nach alle User am Zug. Via Twitter verkündet das WhatsApp-Entwick­ler­studio, dass man nun etwas über zwei Tage Zeit hat, um seine Mittei­lung nach dem Absenden zu entfernen. Durch die voran­gegan­gene Beta­phase wissen wir, dass es sich um exakt zwei Tage und zwölf Stunden handelt. Das ist ein großer Fort­schritt im Vergleich zu den vorhe­rigen 68 Minuten und 16 Sekunden.

Nutzer, die verse­hent­lich respek­tive aus dem Affekt heraus unpas­sende Botschaften oder sensible Daten über­mit­telt haben, haben jetzt also länger Zeit, diese Nach­richten zu löschen. Um dies zu bewerk­stel­ligen, muss eine eigene WhatsApp-Mittei­lung gedrückt gehalten und dann oben rechts auf den Müll­eimer geklickt werden.

WhatsApp kündigt neue Privat­sphären-Features an

Nur noch Gruppen-Admins können bald Ausstiege sehen Nur noch Gruppen-Admins können bald Ausstiege sehen
WABetaInfo
Auf seinem haus­eigenen sozialen Netz­werk Face­book schrieb Mark Zucker­berg über bevor­ste­hende Privat­sphären-Verbes­serungen in WhatsApp. Gruppen können künftig verlassen werden, ohne dass andere Grup­pen­mit­glieder darüber Kenntnis bekommen. Eben­falls begrü­ßens­wert ist die nahende Option zur Abschal­tung der gene­rellen Online-Sicht­bar­keit. Außerdem befindet sich eine Screen­shot-Sperre für einmal anschau­bare Inhalte in Arbeit.

Details zu den Features nannte Zucker­berg zwar nicht, dafür hat WABetaInfo diese in petto. Neue Option für die Online-Sichtbarkeit Neue Option für die Online-Sichtbarkeit
WABetaInfo
So haben demnächst ledig­lich Gruppen-Admi­nis­tra­toren die Möglich­keit, durch eine Liste früherer Teil­nehmer Ausstiege nach­zuvoll­ziehen. Des Weiteren kann sich die Online-Sicht­bar­keit an der Einstel­lung für „Zuletzt online“ orien­tieren. Dort gibt es die Optionen „Jeder“, „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer …“ und „Niemand“. Für die Screen­shot-Blockade lässt sich WhatsApp zwar viel Zeit, dafür scheint diese effektiv daher­zukommen. Neben einmalig betracht­baren Fotos sollen auch Videos vom Gegen­über nicht gesi­chert werden können. Screenshot-Sperre Screenshot-Sperre
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Weitere WhatsApp-Neue­rungen, etwa das Ausblenden der Handy­nummer in Gruppen, stehen in den Start­löchern.

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