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Facebook stattet WhatsApp-Läden mit neuem Feature aus

Seit gut einem Jahr kann man bei WhatsApp durch Shop-Schau­fenster von Händ­lern flanieren und dort einkaufen. Richtig komfor­tabel war der Messenger-Bummel bisher aber nicht - das soll sich nun ändern.

Ob Bäcker, Gold­schmied, Beklei­dungs- oder Fahr­rad­laden: Wer in den Shop-Schau­fens­tern von WhatsApp etwas kaufen oder bestellen möchte, kann die Waren nun wie in einem Einkaufs­wagen sammeln und am Ende zusammen abschi­cken. Bislang musste jeder Artikel einzeln ange­fragt werden.

Funk­tion "Carts"

Die Carts genannte Funk­tion beschränkt sich aber jeweils auf die Ange­bote eines einzigen Anbie­ters. Um einen Händler über­grei­fenden Waren­korb, wie ihn etwa eBay anbietet, handelt es sich nicht. Und: Face­book weist ausdrück­lich darauf hin, dass eine Bestel­lung erst nach einer Bestä­tigung durch den Verkäufer verbind­lich wird. "Carts"-Funktion in WhatsApp "Carts"-Funktion in WhatsApp
Bild: Facebook
Grund­sätz­lich sollen die Shop-Schau­fenster den mühsamen Austausch mehrerer Nach­richten und Fotos, um Infor­mationen zu Produkten oder Dienst­leis­tungen zu erhalten, über­flüssig machen.

Um einen Katalog an Waren oder Dienst­leis­tungen zu erstellen, den sie in WhatsApp präsen­tieren können, brau­chen Anbieter die WhatsApp Busi­ness App. Face­book spricht damit insbe­son­dere kleine Händler an.

Online-Firmen wie Face­book wurden in den USA lange nur lasch regu­liert. Das hat sich geän­dert. Nun gehen die Regie­rung und fast alle Bundes­staaten juris­tisch gegen Face­book vor. Der Vorwurf: Das Unter­nehmen habe ein ille­gales Monopol geschaffen. Mehr dazu lesen Sie in einer weiteren News.

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