Kurztipp

Weihnachtsgeschenke umtauschen: So wirds gemacht

Nicht jedes Weih­nachts­ge­schenk findet Gefallen. Bei Online-Kauf ist der Umtausch einfach, doch auch im Laden sind viele Verkäufer kulant. Die Ver­braucher­zentrale Brandenburg gibt Tipps.
Von dpa /
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Nicht immer gefällt den Be­schenkten, was sie unter dem Weih­nachts­baum finden - zum Beispiel, weil ihnen eine Farbe nicht zusagt oder eine falsche Größe ausge­wählt wurde. Manchmal ist ausge­packte Technik sogar kaputt.

Wer dann seine Rechte kennt und den Kassen­zettel noch besitzt, kann unter bestimmten Voraus­set­zungen die Ware umtau­schen oder ganz zurück­geben. Wie Michèle Scherer von der Verbrau­cher­zen­trale Bran­den­burg erklärt, sind dabei vor allem drei Punkte zu beachten.

Insbesondere nach Weihnachten sind viele Läden beim Umtausch von Geschenken kulant.Insbesondere nach Weihnachten sind viele Läden beim Umtausch von Geschenken kulant. Online-Ware: Hat der Käufer das Geschenk im Internet erworben, kann er die Ware inner­halb von 14 Tagen zurück­geben - es sei denn, es handelt sich um indi­vi­duell ange­fer­tigte Ware nach den Wünschen des Kunden. Auch zum Beispiel bei Konzert­ti­ckets mit festem Termin ist das Wider­rufs­recht ausge­schlossen.

Laden-Ware: In Geschäften kommt es bei mangel­freien Geschenken auf die Kulanz des Händ­lers an. Er kann Gegen­stände zurück­nehmen, dies aber auch verwei­gern oder einen Tausch gegen andere Ware oder einen Gutschein anbieten.

Kaputte Ware: Ist der einge­kaufte Gegen­stand kaputt, haben Verbrau­cher einen gesetz­li­chen Anspruch auf eine Ersatz­lie­fe­rung, also auf eine Repa­ratur oder auf einen Austausch der Ware. Wer inner­halb der ersten sechs Monate einen Mangel fest­stellt, kann diesen einfach beim Händler rekla­mieren. Anschlie­ßend dreht sich die Beweis­last inner­halb der gesetz­li­chen zwei­jäh­rigen Gewähr­leis­tung um. Nach Ablauf dieser Zeit müssen Betrof­fene unter Umständen also erst beweisen, dass der Mangel schon von Anfang an vorhanden war. Von daher empfiehlt Scherer, einen Mangel möglichst direkt zu rekla­mieren.

Wer sein gebrauchtes Smartphone noch zu Geld machen will, kann dafür Verkaufs- oder Rückkauf-Portale verwenden. Im Kurz-Vergleich zeigen wir anhand ausgewählter Geräte die Ankaufspreise der wichtigsten Rückkauf-Portale.

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