Software

Bugfix-Update: Apple veröffentlicht watchOS 7.3.1

Apple hat am Montag­abend Soft­ware-Updates für Apple Watch und Mac veröf­fent­licht, die bishe­rige Fehler beheben sollen. Defekte Apple Watches werden im Zwei­fels­fall auch repa­riert oder ausge­tauscht.

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Foto: Apple, Montage: teltarif.de
Apple hat am Montag­abend die watchOS-Version 7.3.1 veröf­fent­licht. Das Update ist für die Apple Watch Series 5 und für die Apple Watch SE verfügbar und behebt bei diesen Smart­watch-Modellen einen Soft­ware-Fehler, der dafür sorgte, dass sich die Akkus genannten Modelle der Handy-Uhr von Apple im Gang­reserve-Modus nicht mehr aufladen ließen.

Die Gang­reserve greift bei der Apple Watch auto­matisch, wenn nur noch wenig Akku­leis­tung zur Verfü­gung steht. Es wird dann nur noch die Uhrzeit ange­zeigt. Smarte Funk­tionen sind nicht mehr verfügbar. Nutzer können den Modus auch manuell einschalten, um - beispiels­weise nachts - Akku­kapa­zität zu sparen.

Repa­ratur oder Austausch

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Foto: Apple, Montage: teltarif.de
Brisant ist der Soft­ware-Fehler, wenn der Akku­stand bei der Apple Watch so niedrig ist, dass sie sich nicht mehr in den regu­lären Betriebs­modus versetzen lässt. Dann nämlich kann es passieren, dass sich der Akku der Uhr gar nicht mehr aufladen lässt. In einem Support-Doku­ment erklärt Apple, dass die Smart­wat­ches in jedem Fall repa­riert oder ausge­tauscht werden.

Wie es weiter heißt, sollen betrof­fene Kunden die Apple Watch für mindes­tens 30 Minuten mit dem Lade­gerät verbinden. Sollte das nicht helfen, muss der Support des Herstel­lers kontak­tiert werden. Seit Wochen­beginn haben die deut­schen Apple Stores wieder geöffnet - zur Abho­lung online bestellter Produkte und für Support-Fragen, die Mitar­beiter an der Genuis-Bar beant­wortet werden können.

macOS 11.2.1: Neue Revi­sion veröf­fent­licht

Parallel zu watchOS 7.3.1 hat Apple eine neue Revi­sion von macOS 11.2.1 veröf­fent­licht. Damit hat Apple einem heise-Bericht zufolge den bislang bei macOS Big Sur vorhan­denen Fehler behoben, dass das Betriebs­system vor der Instal­lation eines Updates nicht geprüft hat, ob für die Instal­lation der neuen Firm­ware über­haupt ausrei­chend Spei­cher­platz zur Verfü­gung steht.

Auf Systemen mit zu geringer Spei­cher­kapa­zität führte der Effekt dazu, dass die neue Betriebs­system-Version nicht instal­liert werden konnte. Schlimms­ten­falls konnte der Versuch, das Update dennoch aufzu­spielen, zu einem voll­stän­digen Daten­ver­lust führen.

Auch für iPhone, iPad und iPod touch ist das nächste Firm­ware-Update bereits in den Start­löchern. In einer weiteren Meldung stellen wir die Neue­rungen von iOS 14.5 bereits heute vor.

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