Auferstanden

Dell präsentiert neue Venue-Tablets mit Android und Windows 8.1

Alle Tablets sind mit Intel-Prozessoren ausgestattet
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Auf dem Intel Devel­oper Forum in San Francisco über­raschte Dell die Technik­presse mit der Ankün­digung, seine Venue-Produkt­reihe wieder auferstehen zu lassen. Neil Hand, seines Zeichens unter anderem Vice President der Tablet-Division von Dell, kündigte außer­dem ein Event in New York an. Die letzten beiden Produkte der Venue-Reihe waren das Android-basierte Dell Venue und das Venue Pro, auf dem Windows Phone 7 zum Einsatz kam. Der Erfolg blieb den Geräten jedoch verwehrt.

Während des besagten Events kündigte der sich bald wieder in Privatbesitz befindende Hardwarehersteller insgesamt vier neue Tablets an. Der Namenszusatz "Pro" deutet dabei darauf hin, dass auf dem jeweiligen Gerät Windows 8.1 installiert ist. Laut Dell-Pressestelle werden die Android-Versionen der Tablets in Deutschland nicht erhältlich sein.

Dell Venue Pro Tablets mit Windows 8.1

Das Dell Venue 11 Pro bietet verschiedene ProzessorkonfigurationenDas Dell Venue 11 Pro Bei dem Dell Venue 8 Pro setzt Dell auf den neuen Quad-Core-Baytrail-Chip von Intel. Zu dessen Taktung ist bisher noch nichts Genaueres bekannt. Ihm stehen 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Als Betriebssystem kommt Microsofts aktualisierte Windows-Version 8.1 zum Einsatz. Für ein Windows-Tablet eher ungewöhnlich ist die geringe Dicke mit 9 Millimeter und das Gewicht von 400 Gramm. Das 8 Zoll große Display löst mit 1280 mal 800 Pixel auf und unterstützt die Eingabe per Stift. Wem die 32 Gigabyte des internen Speichers nicht ausreichen, der kann diesen mithilfe einer microSD-Karte erweitern. Obwohl derzeit noch kein Preis für das Dell Venue 8 Pro bekannt ist, sprechen Medienberichte von rund 300 US-Dollar. Der endgültige Preis soll am 19. November feststehen, dann soll das Gerät in Deutschland verfügbar sein.

Das Dell Venue 11 Pro, mit dem Dell einen Surface-2-Konkurreten präsentiert, wird mit verschiedenen Prozessor-Konfigurationen auf dem Markt kommen. Der Kunde kann hier zwischen dem selben Baytrail-Chip wie beim Venue 8 Pro, einem Intel-Core-i3 oder einem Core i5 wählen. Bei allen Prozessormodellen ist bisher noch nichts zu ihrer Taktung bekannt, je nach Konfiguration stehen der CPU aber bis zu 8 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Daten finden auf dem bis zu 256 Gigabyte messenden internen Speicher Platz. Das 10,8 Zoll große IPS-Display des Tablets löst mit 1920 mal 1080 Pixel auf. Der Hersteller hat dem Venue 11 Pro neben den üblichen Schnittstellen zudem eine NFC-, sowie eine Schnittstelle zur kabellosen Monitoransteuerung (WiDi) spendiert. Außerdem sind ein USB-Port, eine HDMI-Buchse sowie ein microSD-Kartenslot mit an Bord. Das Tablet soll ab dem 7. November verfügbar sein. Auch hier ist bisher noch kein eindeutiger Preis bekannt, derzeit sind jedoch 500 US-Dollar im Gespräch . Das Dell Venue 8 Pro mit Quad-Core-CPU von IntelDas Dell Venue 8 Pro

Ähnlich wie bei Konkurrent Microsoft auch, kann der Anwender zwischen verschiedenen Docking-Stationen wählen. Neben einer einfachen, flachen Tastatur, die auch als Hülle genutzt wird, gibt es zudem eine Version, die eine Batterie enthält und die Akkulaufzeit des Tablets um bis zu 80 Prozent verlängern soll. Für den Einsatz am Arbeitsplatz bietet Dell eine Docking-Station an, die mit zwei Bildschirmanschlüsse sowie USB-3-Ports ausgeliefert wird.

Dells Android-Tablets: Nicht für Deutschland

Das Dell Venue 7 hat, wie der Name schon nahe legt, einen 7 Zoll großen Bildschirm, der mit 1280 mal 800 Pixel auflöst und die IPS-Displaytechnik nutzt. Das Dell Venue 8 hat dementsprechend einen 8 Zoll messenden Bildschirm, die Auflösung ist gleich. Im Inneren beider Tablets verrichtet ein mit 2 Gigahertz getakteter Intel-Atom-Dual-Core-Prozessor seinen Dienst. Für die Datenablage stehen dem Nutzer beim Dell Venue 7 16-GB-Speicherplatz zur Verfügung. Das Dell Venue 8 wird zudem mit 32 Gigabyte Speicherplatz erhältlich sein. Als Betriebssystem setzt der Hersteller auf Android 4.2.2 aka Jelly Bean, wobei ein Upgrade zu Googles neuer Android-Version KitKat erhältlich sein soll. Mit an Bord der beiden Einsteiger-Tablets ist je nach Version eine WLAN- sowie eine Mobilfunkschnittstelle. Beide Geräte sollen in Amerika ab dem 18. Oktober erhältlich sein und 150 US-Dollar respektive 180 US-Dollar kosten.

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