Smart Home

Vodafone stellt smarten Türöffner vor

Vodafone hat den von Uniberry entwickelten smarten Türöffner vorgestellt, der über eine mobile Datenverbindung verfügt. Wir zeigen einige Nutzungsszenarien.
AAA
Teilen (10)

Wer kennt das Problem nicht: Man bestellt online ein Produkt, wartet drin­gend darauf und ausge­rechnet dann, wenn es gelie­fert wird, ist man gar nicht zuhause. Das kommt in Privat­haus­halten sogar recht oft vor, wenn Berufs­tä­tige werk­tags tags­über bei der Arbeit sind. In der Regel ist das genau die Zeit, zu der DHL oder andere Paket­dienste ihre Sendungen auch zustellen.

Anstelle des erwar­teten Pakets finden die Empfänger oft nur eine Benach­rich­ti­gungs­karte vor - etwa mit dem Hinweis darauf, in welchem Shop die Sendung zur Abho­lung bereit­liegt. Das kostet den Paket­dienst und nicht zuletzt auch den Empfänger Zeit und letzt­lich auch Geld. Aller­dings könnte dieses Szenario schon bald der Vergan­gen­heit ange­hören. Dazu soll Smart Door, der vom Start-up Uniberry entwi­ckelte smarte Türöffner beitragen, den Voda­fone jetzt vorge­stellt hat.

So funk­tio­niert Smart Door

Vodafone zeigt smarten TüröffnerVodafone zeigt smarten Türöffner Das Modul wird an die Klin­gel­an­lage ange­schlossen und verfügt über einen Barcode-Scanner sowie über eine mobile Internet-Verbin­dung, die Voda­fone reali­siert. Der Post­bote scannt die Sendungs­nummer des Pakets ein. Die Daten werden über Smart Door ausge­lesen und online über­prüft.

Wenn nun das hinter dem Versand stehende Unter­nehmen wie DHL, UPS, Hermes etc. bestä­tigt, dass das Paket für einen Bewohner des Hauses befindet, vor dessen Eingang der Ange­stellte steht, so wird die Tür einmalig frei­ge­geben. Der Paket­bote kann die Sendung dann vor der Wohnungstür oder an einem anderen im Vorfeld verein­barten Ort ablegen. Der Empfänger erhält eine Zustell­be­stä­ti­gung - und vor allem ist das Paket schon da, wenn der Kunde wieder zuhause eintrifft.

Weitere Anwen­dungs­bei­spiele

Die Paket­zu­stel­lung ist nur ein denk­barer Anwen­dungs­fall für den smarten Türöffner. Auf die gleiche Weise kann ein Service­tech­niker für Repa­ra­turen Zugang bekommen, die Haus­ei­gen­tümer könnten Gästen einen digi­talen Schlüssel auf das Smart­phone senden oder Pfle­ge­kräften kann auto­ma­tisch die Tür geöffnet werden.

Nach Voda­fone-Angaben lässt sich die Technik auch an älteren Türen einsetzen. Der benö­tigte elek­tro­ni­sche Schließ­zy­linder lasse sich nach­rüsten. Die Ansteue­rung erfolge über eine gesi­cherte Funk­ver­bin­dung. Diese Technik sei auch für Smart Door geeignet, sodass Türen über das Smart­phone vor Ort oder auch zentral über einen Operator frei­ge­geben werden können.

Bereits auf der CES in Las Vegas hatte Netatmo eine smarte Kamera-Türklingel vorge­stellt.

Teilen (10)

Mehr zum Thema Vodafone