Smart Home

Panasonic & Vodafone wollen smarte Klimaanlagen vernetzen

Das Internet der Dinge wird mehr und mehr ausgebaut. Auch Vodafone arbeitet stetig am Ausbau seines Maschinennetzes und konnte mit Panasonic nun einen namhaften Großkunden und Kollaborateur dazugewinnen.
Von dpa / Dominik Haag
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Vodafone hat für sein "Maschinennetz" mit Panasonic einen weiteren Großkunden gewonnen. Der japanische Elektronikkonzern wolle zahlreiche Haushaltsgeräte mit dem Internet der Dinge verbinden und damit das Smart Home energieeffizient gestalten, kündigten die Unternehmen auf der IFA in Berlin an. Nicht der erste Schritt in Richtung eines smarten Zuhauses. Bereits vor kurzem kündigte der Elektronikkonzern an, mit Alexa nun auch die digitale Sprachassistentin auf ihre Smart-TVs einziehen zu lassen.

Ferngesteuerte Klimaanlagen

PanasonicPanasonic arbeitet im Internet der Dinge mit Vodafone zusammen. Derzeit werde gemeinsam mit Panasonic in Frankfurt der Einsatz smarter Klimaanlagen getestet, hieß es. Geplant sei, dass sich die Anlagen künftig über das schmalbandige Netz von Vodafone fernsteuern und warten lassen. Das solle Unterhaltskosten und Strom sparen.

Auch die Deutsche Bahn nutzt das Maschinennetz von Vodafone für die Verbindung seiner Unternehmensstandorte und das intelligente Management von Arbeitsräumen. Bis September soll das Netz in 90 Prozent der LTE-Abdeckung zur Verfügung stehen. Es nutzt das sogenannte Narrowband (Schmalband), das über sehr niedrige Frequenzen funkt. Vorteil ist der geringe Stromverbrauch. Das Schmalband funkt selbst in Gebäuden durch dicke Wände und ist somit robust etwa auch in Garagen und Kellern nutzbar. Auch die Deutsche Telekom baut ihr Narrowband für die industrielle Nutzung derzeit kräftig aus und konzentriert sich dabei vor allem auf große Ballungsgebiete.

Auch in diesem Jahr berichtet teltarif.de wieder live von der IFA in Berlin.

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