Kennung

Vodafone ändert ab sofort seine Netz­kennung

Voda­fone führt aber­mals eine neue Netz­ken­nung ein. Vorüber­ge­hend entfällt damit die Anzeige des eigent­li­chen Provi­der­na­mens. Die Umstel­lung dauert mehrere Tage

Vodafone ändert Netzkennung Vodafone ändert Netzkennung
Foto: teltarif.de
Zu Beginn der Corona-Krise lautete die Devise, die eigene Wohnung möglichst nur dann zu verlassen, wenn das unbe­dingt erfor­der­lich ist. Voda­fone reagierte seiner­zeit mit einer Ände­rung seiner Netz­ken­nung. Anstelle des übli­chen Schrift­zugs Vodafone.de war auf den Smart­phones der Nutzer plötz­lich die Kennung #StayHome VF.DE zu lesen.

Nun werden die Sicher­heits­maß­nahmen rund um die Pandemie schritt­weise gelo­ckert. Der Alltag kehrt zumin­dest einge­schränkt wieder zurück. Zwar gelten die Kontakt­sperren mit leichter Locke­rung weiter. Ausgangs­sperren und Gebote, möglichst zuhause zu bleiben, gehören aber zumin­dest vorerst wieder der Vergan­gen­heit an.

Voda­fone reagiert auf die verän­derte Lage erneut mit einer Ände­rung der Netz­be­treiber-Anzeige, die die Kunden auf den Displays ihrer Smart­phones sehen. Als neue Kennung wird jetzt der Schriftzug #BleibGesund einge­blendet. Der Hinweis auf den eigent­li­chen Namen des Netz­be­trei­bers entfällt vorerst ganz.

So kommt man die neue Anzeige

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Voda­fone-CEO Hannes Amets­reiter hat auf Twitter persön­lich auf die Neue­rung aufmerksam gemacht und darauf hinge­wiesen, dass es mehrere Tage dauern kann, bis die Umstel­lung bei allen Kunden erfolgt ist. Zudem könne es den Angaben zufolge helfen, das Smart­phone kurz­zeitig in den Flug­zeug­modus zu versetzen. Sobald es anschlie­ßend wieder Netz­kon­takt hat, sollte die neue Netz­ken­nung erscheinen.

Aller­dings gibt es auch Einfach-Handys, bei denen die verän­derten Provider-Anzeigen nicht funk­tio­nieren. In anderen Fällen klappte die Umstel­lung im März erst nach einem Orts­wechsel - warum auch immer. Wann Voda­fone wieder zu seiner eigent­li­chen Kennung zurück­kehrt, ist noch nicht bekannt.

Mit der jetzigen Umstel­lung kehrt Voda­fone auch von der Kurz­form "VF.DE" ab, die seit März ange­zeigt wurde, obwohl diese Domain nicht etwa dem Düssel­dorfer Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern, sondern einem Grabber gehört. Im Vorfeld der zu erwar­tenden Grenz­öff­nungen aber ganz auf einen echten Hinweis auf das genutzte Mobil­funk­netz zu verzichten, ist aller­dings auch nicht optimal. Tech­nisch nicht versierte Kunden könnten in Grenz­nähe verwirrt sein, weil sie nicht eindeutig erkennen, welches Netz ihr Smart­phone gerade verwendet.

Telekom: Geän­derte Netz­ken­nung nicht ange­kommen

n Wenige Tage nach Voda­fone hatte im März auch die Telekom eine neue Netz­ken­nung ange­kün­digt, die die Kunden dazu auffor­dern sollte, zuhause zu bleiben. Anders als bei Voda­fone ist die geän­derte Telekom-Netz­ken­nung aber auf den meisten Handy-Displays gar nicht gelandet.

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