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Vodafone präsentiert erste LTE-Zuhause-Tarife auf der IFA

Buchung der neuen Surf-Tarife im LTE-Netz ab sofort möglich

Vodafone hat anlässlich seiner Pressekonferenz auf der IFA in Berlin die ersten Tarife für die Internet-Nutzung über LTE vorgestellt. Dabei handelt es sich um Preismodelle für die Nutzung zuhause. Diese können ab sofort bereits abgeschlossen werden, wie der zweitgrößte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber erläuterte.

Die Kunden bekommen für 39,99 Euro monatliche Grundgebühr einen Breitband-Zugang mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und 10 GB Inklusivvolumen mit voller Übertragungsgeschwindigkeit. Wer monatlich 10 Euro mehr investiert, kann mit bis zu 21,6 MBit/s online gehen und bekommt 15 GB monatliches Inklusivvolumen.

Premium-Tarif kostet monatlich bis zu 69,99 Euro

Kunden, die monatlich 69,99 Euro Grundgebühr investieren, bekommen einen Zugang mit bis zu 50 MBit/s. Zudem sind hier 30 GB Inklusivvolumen mit voller Übertragungsgeschwindigkeit enthalten. In allen Paketen erfolgt nach Verbrauch des Inklusivvolumens keine weitere Berechnung. Stattdessen wird die Performance auf DSL-light-Niveau (384 kBit/s) reduziert.

Interessenten, die bereits einen bestehenden Mobilfunk-Vertrag von Vodafone besitzen, zahlen monatlich 10 Euro weniger für den jeweiligen LTE-Surf-Tarif. Während der ersten 30 Tage nach Nutzungsbeginn haben die Kunden ein Rückgaberecht für das LTE-Surfpaket.

Bis Ende des Jahres 1 000 versorgte Gemeinden

Noch in diesem Monat will Vodafone mit dem LTE-Ausbau starten, wie das Unternehmen auf seiner IFA-Pressekonferenz bekräftigte. In Düsseldorf wurde bereits eine erste Station installiert, Ende September sollen weitere Basisstationen mit der neuen Netztechnik ihren Betrieb aufnehmen. Bis Dezember will Vodafone mehr als 1 500 Gemeinden mit der Mobilfunk-Technologie der vierten Generation versorgen. Präsentation der LTE-TArife von Vodafone Präsentation der LTE-TArife von Vodafone auf der IFA
Bild: teltarif.de

Vodafone teilte weiter mit, bis Ende März 2011 rund 1 500 Standorte mit LTE zu erschließen. Diese versorgen jeweils mehrere Gemeinden, da die Anlagen im 800-MHz-Bereich eine entsprechend große Reichweite haben. Ambitioniertes Ziel des Telekommunikationsunternehmens: Bis Ende nächsten Jahres sollen die weißen Flecken auf der deutschen Breitband-Internet-Landkarte verschwunden sein.

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