4G

Vodafone-Netz: LTE ab jetzt auch beim Discounter

Ab sofort gibt es auch im Vodafone-Netz erste Discounter-Tarife, bei denen der LTE-Zugang zur Verfügung steht. Wir fassen zusammen, welche Discounter in welchen Netzen 4G anbieten.
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Vodafone-LTE jetzt auch beim DiscounterVodafone-LTE jetzt auch beim Discounter Telefónica hatte als erster der drei aktuellen deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber sein LTE-Netz auch für Kunden von Discountern geöffnet. Vor wenigen Wochen folgte die Deutsche Telekom und ab sofort ist es auch für Besitzer von Discounter-SIM-Karten im Vodafone-Netz möglich, den LTE-basierten Internet-Zugang zu nutzen.

Die Art und Weise, wie die drei Netzbetreiber den 4G-Zugang für Discounter geöffnet haben, entscheidet sich aber deutlich voneinander. Anbieter wie Aldi Talk im Telefónica-Netz können offen damit werben, mobiles Internet auch über LTE anzubieten. Mittlerweile stehen neben dem Daten-Zugang auch Voice over LTE und WLAN Call zur Verfügung.

congstar, klarmobil und Sparhandy starteten vor wenigen Wochen

Die Deutsche Telekom öffnete ihr 4G-Netz vor wenigen Wochen eher zaghaft für andere Marken. Neben der eigenen Discount-Tochter congstar profitieren davon vorerst nur Kunden von klarmobil und Sparhandy - und auch nur dann, wenn sie einen Laufzeitvertrag mit Allnet-Flat abgeschlossen haben und eine Speed-Option buchen, die monatlich 5 Euro extra kostet.

VoLTE und WiFi Calling gibt es für die Discounter im Telekom-Netz nicht. Dafür surfen die Kunden mit bis zu 50 MBit/s im Downstream. Telefónica bietet für Discounter - mit Ausnahme verschiedener Drillisch-Marken, die generell die gleichen Leistungsmerkmale wie o2 selbst bekommen - nur mit maximal 21,6 MBit/s im Downstream an. Zudem dürfen congstar, klarmobil und Sparhandy nicht mit LTE werben, sondern nur mit besagter Speed-Option.

otelo Vorreiter im Vodafone-Netz

Ab sofort können nun auch erste Nutzer von Discounter-Verträgen im Vodafone-Netz über 4G im Internet surfen. Dabei geht der Düsseldorfer Netzbetreiber noch etwas behutsamer als die Telekom vor. Zunächst gibt es die neue Highspeed-Option nämlich nur für die hauseigene Discount-Marke otelo und nicht für die Kunden anderer Marken wie 1&1 oder Fyve.

Die Regelung zur LTE-Freischaltung bei otelo ist ähnlich wie bei den Discountern im Telekom-Netz. Die Highspeed-Option, die bis zu 50 MBit/s im Downstream ermöglicht, kostet monatlich 5­Euro extra. Zudem ist sie nur zu Allnet-Flatrates buchbar, die mindestens 19,99 Euro monatliche Grundgebühr kosten.

Bestandskunden müssen zunächst in einen der aktuellen Tarife wechseln, die gegenüber den bisherigen Angeboten aber auch einen entscheidenden Nachteil haben: Ohne Highspeed-Option halbiert sich die maximale Datengeschwindigkeit von bislang 42,2 auf 21,6 MBit/s. Wie congstar, klarmobil und Sparhandy macht auch otelo keine Werbung für LTE, sondern nur für bis zu 50 MBit/s, wobei sich die 4G-Freischaltung dann von selbst versteht, da im UMTS-Netz maximal 42,2 MBit/s möglich sind.

In einer weiteren Meldung haben wir bereits die LTE-Tarife von otelo und congstar miteinander verglichen.

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