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LTE: In diesen Städten will Vodafone 500 MBit/s anbieten

Vodafone will in 15 Städten LTE mit bis zu 500 MBit/s anbieten. Wir zeigen Ihnen, in welchen Städten das sein wird und warum die Analog-Sender bei Vodafone noch weiter bestehen bleiben
Von der CeBIT in Hannover berichtet
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Hier geht's lang: Vodafone-Wegweiser auf der CeBITHier geht's lang: Vodafone-Wegweiser auf der CeBIT In 15 Städten in Deutschland will Vodafone bis zum Sommer per LTE die Datenrate auf bis zu 500 MBit/s erhöhen. Möglich wird das durch den Einsatz eines weiteren Frequenzbandes und der dreifach-Carrier-Aggregation. Gegenüber teltarif.de gab der Netzbetreiber bekannt, in welchen Städten dieser Ausbau erfolgen soll. Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der CeBIT hatte Vodafone nur einzelne Beispiele genannt.

Wie Vodafone unserer Redaktion mitteilte, erfolgt der Ausbau in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Hamm, Herne, Chemnitz, Coswig, Cottbus, Dresden, Stuttgart, Mannheim, Sindelfingen, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen. Ob und in welchem Rahmen der Ausbau darüber hinaus erfolgen soll, ist noch unklar.

Analogabschaltung in weiteren Bundesländern kein Thema

In Bayern und Sachsent wird Vodafone in seinem Kabelnetz als erste Bundesländer damit beginnen, die Analogsender abzuschalten. Ab 2019 will das Unternehmen, das das Kabelnetz von Kabel Deutschland übernommen hatte, in Bayern in bis zu 70 Prozent der Haushalte Datenraten von 1 GBit/s anbieten. Die Analogabschaltung ist dafür Voraussetzung. (Hinweis: in einer ersten Version diese Meldung wurde fälschlicherweise Sachsen-Anhalt statt Sachsen genannt)

In weiteren Bundesländern wird es jedoch wohl so bald keine Abschaltung der analogen Sender geben. Auf Nachfrage von teltarif.de sagte Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter, in Bayern und Sachsen gebe es die medienpolitische Entscheidung zur Abschaltung der Sender. In anderen Bundesländern gebe es hingegen noch keine gesetzliche Grundlage, auf die Vodafone sich bei der Abschaltung der Sender stützen könnte. Darauf will der Konzern-Chef aber offenbar warten. Unitymedia wird in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg schon in wenigen Wochen alle analogen Sender aus dem Kabelnetz kippen. 640 000 Kunden werden davon betroffen sein.

Vodafone würde die durch die Abschaltung freiwerdenden Frequenzen zur Erhöhung der Kapazitäten für die Internetdienste benötigen. In Bayern hat das Unternehmen schon angekündigt, ab 2019 Datenraten von 1 GBit/s realisieren zu wollen. Bis zum Sommer will Ametsreiter in 20 Prozent des Kabelgebietes zumindest 500 MBit/s anbieten.

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