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Vodafone GigaCube mit 50-GB-LTE-Tarif im ersten Test

Wir haben Ersteinrichtung und Nutzung des Vodafone GigaCube ausprobiert, der seit Ende April im Handel erhältlich ist. Dabei haben wir das Gerät auch mit fremden SIM-Karten ausprobiert.
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Seit wenigen Tagen verkauft Vodafone mit dem GigaCube ein Paket aus Router und Mobilfunk-Tarif. Besonders spannend: Der Tarif bietet monatlich 50 GB Datenvolumen für 34,99 Euro. Kunden, die schon einen anderen Vodafone-Vertrag nutzen, zahlen 10 Euro im Monat weniger und Interessenten, die den GigaCube-Vertrag in der Flex-Variante buchen, zahlen zwar für den Router einmalig 49,90 Euro (anstelle von 1 Euro mit festem 24-Monatsvertrag). Dafür fallen die Monatsgebühren nur dann an, wenn der Tarif auch wirklich benötigt wird.

Beim Router handelt es sich um den Huawei B528, der auch ohne Vodafone-Branding ausgeliefert wird. Lediglich die Umverpackung trägt das Design des Düsseldorfer Telekommunikationsdienstleisters. Das Gerät selbst trägt das Logo des Herstellers und es gibt keinerlei Hinweise auf Vodafone. Wir haben uns den GigaCube einmal näher angesehen.

Router nicht für mobilen Einsatz geeignet

Vodafone GigaCube im ersten TestVodafone GigaCube im ersten Test Der Router ist 105 mal 105 mal 181 Millimeter groß. Wirklich handlich ist der Bolide demnach nicht. Schon allein deshalb eignet sich der GigaCube nicht für den mobilen Einsatz, sondern eher für das Wochenendhaus, den Wohnwagen, das Hotelzimmer oder die Ferienwohnung. Es kommt hinzu, dass eine Spannungsversorgung über Batterien oder Akkus nicht vorgesehen ist. Stattdessen wird das Gerät über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt.

Alternativ zum WLAN lässt sich ein Notebook auch per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden. Ein solches Kabel liegt dem GigaCube bei. Der Anschluss befindet sich auf der Rückseite des Geräts. Dort ist auch die Buchse zu finden, mit der das Netzteil mit dem mobilen Hotspot verbunden wird. Unter einer Klappe finden sich zudem Buchsen, über die sich externe Antennen mit dem GigaCube verbinden lassen. Der ebenfalls auf der Rückseite des Routers befindliche Anschluss für ein VoIP-Telefon ist nach Vodafone-Angaben softwareseitig deaktiviert worden. Testen konnten wir dies bislang nicht.

Auf der Vorderseite sind nicht nur der Ein/Aus-Schalter und die WPS-Taste, sondern auch vier Leuchtdioden zu finden. Diese zeigen an, ob das Gerät mit Strom versorgt ist, ob der WLAN-Hotspot bereitsteht und ob der LAN-Anschluss genutzt wird. Die vierte LED zeigt an, ob der Router mit dem Mobilfunknetz verbunden ist.

So wird der GigaCube eingerichtet

Webbasierte KonfigurationWebbasierte Konfiguration Die Konfiguration des GigaCube kann über einen verbundenen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet vorgenommen werden. Dazu wird im Internet-Browser die Internet-Adresse giga.cube eingegeben. Das standardmäßig vergebene Passwort für das Web-Frontend findet sich auf der Unterseite des Routers. Hier sind auch SSID und WLAN-Kennwort angegeben. Zudem wird auf der Unterseite die SIM-Karte (Micro-SIM-Format) eingelegt.

Direkt nach Einlegen der SIM-Karte und Einschalten des GigaCube leuchtet die LED für den Mobilfunkempfang zunächst rot auf. Grund: Die SIM-PIN muss über das webbasierte Menü eingegeben werden, sofern die Abfrage der Geheimzahl auf der SIM-Karte nicht abgeschaltet wurde, was bei den für den GigaCube standardmäßig bestimmten Betreiberkarten zumindest teilweise der Fall ist. Danach kann die Ersteinrichtung vorgenommen werden. Dabei lässt sich eine personalisierte SSID vergeben, die mit einem eigens vergebenen Passwort verbunden werden kann.

Auf Seite 2 lesen Sie unter anderem, welche Funktion Huawei beim Konfigurationsmenü vergessen hat und inwieweit der GigaCube auch den Einsatz von SIM-Karten aus anderen Netzen zulässt.

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