digitale Dividende

Vodafone will in digitale Dividende investieren

CEO Joussen: "Deutschland braucht moderne Kommunikationsinfrastruktur"
Von Marc Kessler
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Auch Vodafone will sich an der Erschließung sogenannter "weißer Flecken" - also breitbandfreier Gebiete - mit Hilfe der digitalen Dividende beteiligen. Bei der digitalen Dividende werden freiwerdendene Rundfunkfrequenzen zur Datenübertragung genutzt.

"Schnelles Internet für alle ist keine Vision, sondern zum Greifen nah. In einem Technologieland wie Deutschland darf es keine unterversorgten Gebiete geben. Der Zugang zum schnellen Internet ist entscheidend für die Lebens- und Standortqualität ganzer Regionen. Wir brauchen eine Allianz für Infrastruktur für den Standort Deutschland - Vodafone handelt und investiert", bewarb Vodafone-CEO Friedrich Joussen die Handlungsbereitschaft seines Unternehmens.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister zu Guttenberg hatten auf ihrem CeBIT-Rundgang auch den Vodafone-Stand besucht und sich die digitale Dividende in einer möglichen Praxisanwendung im Wendland vorstellen lassen.

Wie auf der VATM-Investorenkonferenz in Berlin kürzlich bekannt wurde, hat die Bundesregierung bei ihren Verhandlungen mit den Rundfunkanstalten um die Abgabe der Frequenzen bereits Fortschritte erzielt. Auch der Branchenverband VATM hält die digitale Dividende für ein bedeutendes Mittel, um den ländlichen Raum mit Breitband-Internet versorgen zu können.

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