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Vodafone schaltet Cellbroadcast-Dienst ab

Anzeige günstiger Vorwahlnummern für Alttarife nur noch bis 31. März
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In den GSM-Mobilfunknetzen besteht die Möglichkeit, einen so genannten Cellbroadcast-Dienst einzurichten. Darunter sind kurze, bis zu 93 Zeichen lange Mitteilungen zu verstehen, die alle Teilnehmer, die den jeweiligen Cellbroadcast-Kanal eingestellt haben, empfangen können. Kostenpflichtige Inhalte sind nicht vorgesehen, dennoch hatten Vodafone und o2 den Service eingeführt.

Während o2 den Cellbroadcast-Dienst nur für die Übermittlung des Standorts der jeweiligen Mobilfunk-Sendestation nutzt, so dass das Handy die Genion-Homezone oder - in Alttarifen - die Cityzone anzeigen kann, gab es bei Vodafone auch Info-Dienste und Gewinnspiele, die jedoch schnell wieder von der Bildfläche verschwunden waren. T-Mobile kam über einen kurzen Testbetrieb nicht hinaus und bei E-Plus gab es nicht einmal Versuche für Cellbroadcast.

Im Vodafone-Netz sind derzeit noch die Kanäle 50 und 100 aktiv. Hier werden jeweils regionale Vorwahlnummern übertragen - interessant für Kunden, die Tarife nutzen, bei denen Ortsgespräche zu günstigeren Konditionen abgerechnet werden. Derartige Preismodelle werden seit geraumer Zeit nicht mehr angeboten, so dass wohl nur noch eine kleine Anzahl von Kunden die Vorwahl-Anzeige benötigt. Wer den Service nicht braucht, schaltet ihn am besten aus, denn die Cellbrodcast-Nutzung verkürzt die Akku-Laufzeit erheblich.

Betroffene Kunden erhielten von Vodafone jetzt per SMS die Information, dass die Anzeige der jeweils günstigen Vorwahlen zum 1. April abgeschaltet wird. Damit stellt Vodafone Cellbroadcast in seinem Netz ein. Als Alternative für Kunden, die noch einen Alttarif nutzen, gibt es einen kostenlosen Ansagedienst für die Vorwahlen, zu denen jeweils zu günstigeren Minutenpreisen telefoniert werden kann. Diese Ansage ist unter der netzinternen Kurzwahl 22055 zu erreichen.

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