Prepaid

Vodafone startet neuen Tarif CallYa Digital Light

Voda­fone hat mit dem CallYa Digital Light einen neuen Prepaid-Tarif einge­führt. Wie beim CallYa Digital wird Guthaben bei Bedarf im Last­schrift­ver­fahren aufge­laden.

Voda­fone hat mit dem CallYa Digital Light einen neuen Prepaid-Tarif gestartet. Dieser kann über den Online-Shop des Mobil­funk-Netz­betrei­bers als Frei­karte bestellt werden. Das heißt, das Star­terset für den Tarif ist kostenlos. Aller­dings bekommen Inter­essenten auch kein Start­gut­haben. Wer die SIM-Karte nutzen möchte, benö­tigt demnach Prepaid-Guthaben.

CallYa Digital Light unter­scheidet sich vom bereits bekannten CallYa-Digital-Tarif durch eine um 5 Euro nied­rigere Grund­gebühr in jedem Abrech­nungs­zeit­raum. Die Abrech­nung erfolgt im Vier-Wochen-Rhythmus. Für jeweils 15 Euro bekommen die Kunden 7,5 GB unge­dros­seltes Daten­volumen. Das ist die Hälfte des Inklu­siv­volu­mens im bislang bereits bekannten CallYa-Digital-Tarif. In beiden Preis­modellen ist eine Flat­rate für Tele­fonate und den SMS-Versand in alle deut­schen Netze inklu­sive.

Anders als im CallYa Digital bekommen Kunden im Light-Tarif in jedem Abrech­nungs­zeit­raum 500 Einheiten für Tele­fonate bzw. den SMS-Versand von Deutsch­land ins EU-Ausland. In beiden Tarifen ist wiederum das EU-Roaming enthalten. Das heißt, die SIM-Karte kann auch im Ausland genutzt werden und in den EU- und EWR-Staaten fallen keine zusätz­lichen Kosten an.

SEPA-Pflicht auch im Light-Tarif

Neuer CallYa-Tarif Neuer CallYa-Tarif
Screenshot: teltarif.de, Quelle: vodafone.de
Die CallYa-Digital-Tarife von Voda­fone unter­scheiden sich von anderen CallYa-Produkten dadurch, dass die Kunden am SEPA-Last­schrift­ver­fahren teil­nehmen müssen. Zwar sind auch andere Aufla­deme­thoden möglich. Reicht das Guthaben aber nicht zur Verlän­gerung des Tarifs in den nächsten Abrech­nungs­zeit­raum aus, so erfolgt eine Aufla­dung über das Last­schrift­ver­fahren.

Kann der Basis­preis nicht abge­bucht werden, so berechnet Voda­fone 9 Cent pro Minute und SMS inner­halb Deutsch­lands sowie 3 Cent pro über­tra­genem Daten­volumen. Für 2,99 Euro monat­lich haben Inter­essenten die Möglich­keit, eine 5G-Option hinzu­zubu­chen. Genutzt werden kann dann aber nur 5G Non-Stan­dalone. Das von LTE unab­hän­gige 5G-Netz bleibt Kunden mit einem festen Vertrags­ver­hältnis vorbe­halten.

Voda­fone bietet Optionen - etwa für zusätz­liches Daten­volumen - an. Dazu gehören auch ein 500-MB-Paket zur Nutzung in der Türkei für 9,99 Euro. Zum glei­chen Preis kann auch ein 1-GB-Paket zum Einsatz in der Schweiz gebucht werden. Das Verei­nigte König­reich zählt derzeit noch zu den Ländern, in denen der regu­lierte EU-Tarif greift.

Bereits seit einigen Monaten bietet Voda­fone mit SIMon mobile auch einen neuen Discount-Tarif an, der zu Preisen ab 8,99 Euro im Monat eine Allnet-Flat mit 8 GB Daten­volumen bereit­hält.

Update 4. November: Voda­fone macht Rück­zieher bei Inklu­siv­leis­tungen

Die Voda­fone-Pres­sestelle hat uns heute darüber infor­miert, dass die vom Netz­betreiber selbst kommu­nizierte Infor­mation zu Inklu­siv­leis­tungen für Anrufe und SMS von Deutsch­land ins euro­päi­sche Ausland falsch sind. Die auf der Voda­fone-Webseite genannten 500 Inklusiv-Einheiten in jedem Abrech­nungs­zeit­raum gibt es beim CallYa Digital Light demnach nicht.

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