Virtuelle Realität

Neues Konzept soll Übelkeit bei VR-Nutzung mindern

Schwindel und Übelkeit sollen künftig beim Abtauchen in die virtuelle Realität der Vergangenheit angehören. Grund ist eine neue Technik, die derzeit an der Universität Stanford erprobt wird.
Von dpa / Daniel Rottinger
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Auch wenn die Geräte immer besser werden: Übelkeit beim Gebrauch von Virtual-Reality-Brillen ist für manche ihrer Nutzer weiterhin ein Problem. Forscher der Universität Stanford in Kalifornien haben nun Prototypen personalisierter Brillen entwickelt, die Übelkeit mindern sollen.

Eye-Tracking soll für besseres Erlebnis sorgen

Spezielle Software soll für Verbesserung sorgenSpezielle Software soll für Verbesserung sorgen Das funktioniert auf zwei Wegen, wie die Forscher erläutern. Die Brillen verfügen über flüssige Linsen und mechanisch verschiebbare Displays - so können der Abstand zum Auge und die Fokussierung individuell angepasst werden. Außerdem verfolgt die Brille, wohin ihr Träger blickt. Eine Software ermittelt, ob Kurz-, Weit- oder altersbedingte Fehlsichtigkeit vorliegt und passt die Darstellung entsprechend an.

Auf diese Weise angepasste VR-Brillen sollen nicht nur Übelkeit während der Nutzung einschränken, sondern nach Angaben der Forscher auch eine Nutzung ohne eine normale Brille oder Kontaktlinsen ermöglichen. Wann es die neue Technik in den Massenmarkt schafft, steht aber noch nicht fest.

In einem weiteren Artikel sind wir darauf eingegangen, welche Entwicklung VR-Brillen in den nächsten Jahren vollziehen könnten.

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