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Viewsonic Viewpad 10: Windows-Tablet auf der IFA

Von Steffen Herget

IFA Tablet Windows Viewsonic Viewpad 10 Hands-On Unter der Vielzahl der auf der IFA gezeigten Tablets waren neben der großen Masse der Modelle mit dem Google-Betriebssystem Android auch ein paar vereinzelte Windows-Tablets zu sehen. Zu dieser Gruppe gehört das Viewsonic Viewpad 10, ein Tablet mit 10-Zoll-Display und einer Atom-Plattform. Wir haben uns das Gerät am Stand einmal aus der Nähe angeschaut.

Dual-Boot mit Android

IFA Tablet Windows Viewsonic Viewpad 10 Hands-On Ein reines Windows-Tablet ist aber auch das Viewsonic Viewpad 10 nicht, denn der Hersteller hat ein Dual-Betriebssystem mit Google Android implementiert. Das ist aber, ähnlich bei dem Dual-Boot-Netbook von Acer, wenig zielführend. Schon eher nützlich ist da ein vollwertiges Betriebssystem wie Windows 7, auch wenn das für die reine Touch-Bedienung nur bedingt geeignet ist. Dafür bringt das Viewpad eine Menge Anschlüsse wie etwa zwei USB-Ports, Kartenleser und sogar ein integriertes UMTS-Modul mit. Das Gesamtpaket des Viewsonic Viewpad steckt in einem Kunststoff-Gehäuse und hat neben den genannten Schnittstellen noch eine Kamera auf der Rückseite und drei physikalische Buttons an der rechten Seite. Im Inneren werkelt ein aktueller Intel Atom N455 mit DDR3-Unterstützung und 1,66 GHz Taktfrequenz vor sich hin. Naturgemäß ist ein 10-Zoll-Tablet mit Atom-Plattform und echter Festplatte etwas schwerer als ARM-basierte Geräte wie das Apple iPad, auch beim Viewpad 10 ist das der Fall. Insgesamt zumindest auf den ersten Blick kein schlechtes Tablet, das auch recht flott reagiert und die Touch-Befehle gut umsetzt. Noch in diesem Jahr soll das Viewsonic Viewpad für rund 550 Euro auf den Markt kommen.