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o2: Festnetz bald via TV-Kabel-Anschluss von Pyur

o2 liefert nicht nur Mobil­funk, sondern auch Fest­netz. Bald sind auch Kabel-TV-Anschlüsse von Pÿur im Angebot.

Ab 21. Juli hat o2 auch Zugriff auf das Koax-TV-Kabelnetz von Pÿur (Tele Columbus) - hier die korrekten Tarife. Ab 21. Juli hat o2 auch Zugriff auf das Koax-TV-Kabelnetz von Pÿur (Tele Columbus)
Grafik: o2
Beim Begriff "o2" oder Telefónica denken die meisten Leser wohl an Mobil­funk. Schon länger bietet o2 (von Telefónica Deutsch­land) aber auch Ange­bote für das Fest­netz Zuhause an. Dabei hat o2 kein eigenes Fest­netz (mehr), sondern bezieht und vermarktet Leis­tungen anderer Netz­betreiber wie die Deut­sche Telekom, Voda­fone oder jetzt auch TeleColumbus, die selbst unter dem Marken­namen "Pÿur" im Markt aktiv sind.

o2 goes TeleColumbus

Ab 21. Juli hat o2 auch Zugriff auf das Koax-TV-Kabelnetz von Pÿur (Tele Columbus) - hier die korrekten Tarife. Ab 21. Juli hat o2 auch Zugriff auf das Koax-TV-Kabelnetz von Pÿur (Tele Columbus)
Grafik: o2
o2 kann seine "o2 my Home Tarife" für Zuhause in wenigen Tagen auch über die 2,4 Millionen "inter­net­fähigen Kabel­anschlüsse" von Tele Columbus anbieten. Ab dem 21. Juli sollen entspre­chend Ange­bote buchbar sein. Nach der bereits erfolgten Anbin­dung an das Voda­fone-Kabel­netz kann o2 durch die Part­ner­schaft mit Tele Columbus als zweit­größtem deut­schen Kabel­netz­anbieter dann mehr als 26 Millionen Haus­halte mit Fest­netz über Kabel­anschlüsse errei­chen.

Vermark­tung startet in Stufen

Der Vermark­tungs­start läuft in Stufen. Zunächst werden die Anschlüsse im Netz von Tele Columbus nur in den Original-o2 Shops und über den o2-Kunden­ser­vice buchbar sein. Die Breit­band­kabel-Infra­struktur von Tele Columbus ist nur da verfügbar, wo Tele Columbus bereits versorgt, d.h. wo eine Koax­kabel-Infra­struktur vorhanden ist. Der Schwer­punkt liegt dabei in den östli­chen Bundes­län­dern.

Kaum Kabel-Neubau

Neue Ausbau­gebiete sind bei TV-Kabel-Anbie­tern eher selten. Wo es kein Koax­kabel von TeleColumbus gibt, könnte es (meist in Miet- oder Eigen­tums-Wohnungen von großen Wohnungs­gesell­schaften) Koax­kabel von Voda­fone geben. Wo auch das nicht der Fall ist, greift o2 auf (V)DSL-Anschlüsse der Telekom zurück. Wo die Telekom im Rahmen von "Magenta Regio" selbst auf fremde Anbieter Zugriff hat, gilt das nicht für Reseller wie o2 (oder Voda­fone u.a.). Hier ist dann über o2 (oder Voda­fone, etc.) maximal nur das buchbar, was die Telekom über ihre eigenen Leitungen ihren eigenen Kunden auch anbieten könnte.

o2 bietet Tarife

Das Tarif­angebot von o2 für das Zuhause-Internet reicht vom o2 my Home M für Normal­nutzer mit einer Surf-Geschwin­dig­keit von bis zu 50 MBit/s bis hin zum XXL mit bis zu 1 GBit/s für Anspruchs­volle (wo es Koax­kabel oder echte Glas­faser gibt). Wer bereits einen Mobil­funk­anschluss bei o2 hat, kann im Rahmen des Kombi­rabatts monat­lich 10 Euro sparen.

Zum Vermark­tungs­start am 21. Juli sind die Anschlüsse im Netz von Tele Columbus nur in den o2 Shops und über den o2-Kunden­ser­vice buchbar; ab Herbst soll es dann über alle o2 Vertriebs­kanäle (auch soge­nannte Mehr­marken- oder freie Shops) möglich sein.

Was ist möglich?

Wer wissen will, welche Geschwin­dig­keiten oder tech­nische Möglich­keiten o2 am eigenen Wohnort anbietet, kann sich auf einer spezi­ellen o2-Webseite infor­mieren. Die Webseite "kennt" die vor Ort verfüg­bare Tech­nologie und macht entspre­chende Vorschläge.

Wenn die Wahl zwischen TV-Kabel und klas­sischem DSL über Kupfer­kabel besteht, sollte genau geprüft werden: Kupfer­kabel erlaubt gegen­über dem Koax­kabel einen deut­lich schnel­leren Upload. Dafür kann Koax­kabel beim maxi­malen Down­load je nach Wohnort durchaus schneller sein. Ideal wäre ein echter Glas­faser­anschluss, den gibt's aber noch lange nicht überall.

In Neubau­gebieten setzt die Telekom jetzt verstärkt auf Glas­faser.

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