50 MBit/s

VDSL-Tarife für Wechsler im Gesamtkosten-Vergleich

Die DSL-Anbieter haben einige VDSL-Tarife im Sortiment die Vor- und Nachteile bieten. Wir haben die aktuellen Angebote der bundesweiten Provider verglichen und zeigen, wie viel der Kunde über einen Zeitraum von 24 bzw. 36 Montane zahlen muss.
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Wer einen schnellen Internet-Anschluss möchte, kann auf einen VDSL-Anschluss zurückgreifen - natürlich nur, wenn dieser auch verfügbar ist. Dieser liefert dem Kunden bis zu 50 MBit/s im Downstream. Doch nicht alle Anbieter auf dem Markt sind bundesweit verfügbar. Aus diesem Grund haben wir für Sie ausgewählte VDSL-Offerten der bundesweit verfügbaren Internet-Provider (Deutsche Telekom, Vodafone, o2, easybell, 1&1 und congstar) miteinander verglichen. Dabei gehen wir insbesondere auf die Konditionen für Wechsler ein und haben zudem Gesamtkosten für den jeweiligen Tarif über 24 Monate und 36 Monate berechnet.

In der Regel sind die Hardwarekosten im Gesamtbetrag bereits eingerechnet, sofern es sich um einen Zwangsrouter handelt, ansonsten sind die Gebühren für Hardware-Anschaffung nicht inkludiert. Die tabellarische Übersicht zu den VDSL-Tarif-Preisen stellen wir Ihnen auf dieser Seite zur Verfügung.

Unterschiede bei den Konditionen der VDSL-Tarife

VDSL-Tarife im VergleichVDSL-Tarife im Vergleich Bei fast allen Angeboten handelt es sich um eine Doppel-Flatrate, bestehend aus einer Internet- und Festnetz-Flat. Doch die ersten Unterschiede zeigen sich im Detail. Während gerade die Deutsche Telekom, 1&1, o2 und Vodafone den Kunden entweder in den ersten drei, sechs, 12 oder 24 Monaten mit einer rabattierten monatlichen Grundgebühr locken, verfügen die VDSL-Tarife von congstar und easybell derzeit über eine konstante monatliche Grundgebühr ohne Staffelung, die über die gesamte Vertragslaufzeit von 24 Monaten und darüber hinaus gilt.

Gerade o2 geht bei diesem Punkt in die Werbeoffensive und startet schon in den ersten drei Monaten mit jeweils 14,99 Euro. Dies hört sich erst einmal für den Kunden gut an, doch schon ab dem vierten Monat steigt die Grundgebühr auf monatlich 29,99 Euro und dann ab dem 13. Monat auf 34,99 Euro pro Monat. Vodafone verhält sich bei einem Tarif ähnlich, beginnt allerdings erst ab dem sechsten Monat damit, die Grundgebühr zu erhöhen. Das Paket kostet ab dem ersten Monat 9,95 Euro, ab dem 13. Vertragsmonat werden 34,95 Euro monatlich fällig.

Drosselung und Zwangsrouter

Allen Offerten ist eine theoretische Downstream- und Upstream-Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s bzw. 10 MBit/s gemein. Allerdings kommt beim Anbieter o2 die Fair-Use-Mechanik zum Einsatz. Diese greift, sobald der Kunde die Grenze von 300 GB bzw. 500 GB in drei aufeinander folgenden Monaten überschreitet. Die Geschwindigkeit wird dann ab dem vierten Monat, in dem die 300 GB wiederum überschritten werden (das muss kein direkter Folgemonat sein) bis zum Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums auf maximal 2 MBit/s im Downstream gedrosselt. Hier sollte der Kunde also seinen Datenverbrauch möglichst im Blick behalten. Man kann sich allerdings auch mit zusätzlichen Optionen wieder "freikaufen" - das wird dann allerdings deutlich teurer.

Ob der Provider dem Kunden einen VDSL-Tarif mit oder ohne Zwangsrouter anbietet, dürfte für einige Interessenten eine wichtige Entscheidung beim Wechsel sein. Diese sind bei 1&1, o2 und Vodafone vorzufinden. Nur bei der Telekom, congstar und easybell hat der Kunde die Möglichkeit, zwar einen vorhanden Router zu verwenden, kann bei Bedarf aber auch einen anderen Router nutzen. An dieser Stelle muss der Kunde aber sicherstellen, dass die Hardware auch geeignet ist. Ein Beispiel: Die Telekom bietet All-IP-Anschlüsse an, also muss der Router IP-fähig sein.

Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen, welcher Anbieter den besten Gesamtpreis über einen Zeitraum von 24 bzw. 36 Monaten hat samt tabellarischer Übersicht und welche weiteren Unterschiede bestehen.

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