Fragen & Antworten

Unitymedia: WiFiSpots-Nutzung nicht mit freiem Router

Im Rahmen der Router-Freiheit-Umsetzung hat sich Unitymedia zu der WiFiSpots-Nutzung an freien Routern sowie weiteren Kunden-Themen geäußert. Dabei wird auch darauf eingegangen, welche Daten Unitymedia vom Router ausliest.
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Unitymedia hat weitere Antworten auf die Fragen von Kunden zum Thema Router-Freiheit gegeben. So haben wir bereits darüber berichtet, dass der Kabelnetz­betreiber die derzeitige Umsetzung nur als eine Übergangs­lösung ansieht. Doch Unitymedia hat in seinem Blogbeitrag noch weitere häufige Fragen beantwortet. Dabei geht das Unternehmen darauf ein, ob und welche Daten vom Kunden-Router ausgelesen werden. Aber auch die Nutzung der WiFiSpots - ein zweiter WLAN-Hotspot der über den Kunden-Router von Unitymedia aufgespannt wird - ist im Zusammenhang mit der bevorstehenden Router-Freiheit ab dem 1. August zur Sprache gekommen.

Unitymedia äußert sich zu den WiFiSpots im Rahmen der Router-Freiheit
Unitymedia äußert sich zu den WiFiSpots im Rahmen der Router-Freiheit
Zu einer der häufig von Kunden gestellten Fragen gehört auch, welche Daten Unitymedia vom Router ausliest. Hier betont Unitymedia:
Unitymedia erfasst ausschließlich Daten, die zur Vermeidung und Beseitigung von Störungen im Netz erforderlich sind. Routerein­stellungen, die vom Kunden individuell vorgenommen werden, oder Inhalte, die über das Gerät übertragen werden, liest Unitymedia keinesfalls aus.

Wird auf meinem Router ein WiFiSpot aktiviert bzw. kann ich diesen nutzen?

Als Kunde mit einem eigenen Router oder Modem können Sie nur unsere öffentlich zugänglichen WiFiSpots in den Städten nutzen. Sie können hier mit 10 MBit/s surfen und haben ein Transfervolumen von 100 MB pro Tag zur Verfügung. Ist dieses verbraucht, wird die Geschwindigkeit auf 64 kBit/s gebremst.

Nutzen Sie hingegen einen Router von Unitymedia, steht Ihnen auch das Angebot 'WifiSpot für Kunden' zur Verfügung. Damit können Sie mehr als eine Million Homespots anderer Unitymedia-Kunden nutzen, um unterwegs per WLAN kostenlos und mit hoher Bandbreite ins Internet zu gehen. Und an den öffentlichen Zugangspunkten in den Städten surfen Sie mit bis zu 150 MBit/s.

Hintergrund ist, dass wir auf eigenen Routern der Kunden keine WiFiSpots einrichten können, während wir dies nach und nach bei den Kunden mit Unitymedia-Routern tun werden. Kunden mit Unitymedia-Routern, die sich gegen einen solchen WiFiSpot entscheiden (was sie jederzeit tun können), können ebenfalls die WiFiSpots auf den Routern anderer Kunden nicht nutzen.

Behält der Kunde bei der Nutzung seines Routers die IP-Version (IPv4/IPv6/Dual Stack Lite) bzw. wird es echtes Dual Stack geben?

Als einer der ersten Anbieter auf dem Markt haben wie bereits Anfang 2013 mit der Umstellung auf das moderne Internet Protocol Version 6 (IPv6) begonnen. Seitdem bieten wir den parallelen Betrieb von IPv4 und IPv6 mittels Dual Stack Lite an. Bedingt durch die schleppende Einführung von 'echtem' Dual Stack in den Netzen der Mobilfunk­anbieter und einer nur geringen Zahl älterer Heimnetzgeräte, die nicht IPv6-fähig sind, gibt es lediglich bei wenigen unserer Kunden nach wie vor den Bedarf an echtem IPv4 bzw. Dual Stack. Allerdings schauen wir uns derzeit alle Möglichkeiten an und arbeiten an Optionen, um Dual Stack in Zukunft interessierten Kunden anbieten zu können. Hierzu halten wir Sie auf dem Laufenden und hoffen, dass wir Ihnen zum 1. August bereits erste Informationen mitteilen können.

Ob der Kunde die von Unitymedia gestellte FRITZ!Box nun übernehmen kann und welche Möglichkeit Kunden haben, die einen Vertrag von vor 2013 haben, erfahren Sie in diesem Artikel. In einer anderen Meldung hat sich der Unitymedia-CEO zu der Kritik an den WiFiSpots geäußert.

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