1. Welle

Unitymedia: Hier wird als Erstes das analoge TV-Signal abgeschaltet

Die erste Welle der Abschaltung des analogen TV-Signals von Unitymedia betrifft Kunden im südlichen Baden-Württemberg. Wir zeigen Ihnen einen Teil der Übersicht zu den betroffenen Orten. Zudem gehen wir kurz auf Alternativen zu DVB-C ein.
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Unitymedia startet ab sofort die 1. Welle bei der TV-DigitalisierungUnitymedia startet ab sofort die 1. Welle bei der TV-Digitalisierung Unitymedia beginnt in seinem Verbreitungsgebiet Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen damit das analoge TV-Signal abzustellen. In fünf Wellen wird die Abschaltung erfolgen, diese ist zeitlich eingetaktet. Bis Ende 2018 soll die komplette Abschaltung durchgeführt sein. Die analogen Programme werden per Kabel uch schon in digitaler Form ausgestrahlt.

Die öffentlich-rechtlichen Programme sind über den Kabelanschluss kostenlos in digitaler Form zu haben, auch einige Privat-Sender. Durch die Analog-Abschaltung werden Frequenzbereiche frei, die der Kabelnetzbetreiber mit neuen Programmen wie HDTV-Sendern füllen kann. Die Bild- und Ton-Qualität ist bei der digitalen Übertragung besser. Zudem erhält der Kunde unter anderem die Möglichkeit, zusätzliche interaktive Funktionen wie Programm-Informationen und weitere Dienste aufzurufen.

Wer möglicherweise noch einen Röhren-Fernseher besitzt, schaut nach der Abschaltung dann auf einen schwarzen Bildschirm, da die Geräte diese Übertragung nicht unterstützen. Wo der Kabelnetzbetreiber ab sofort mit der Abschaltung des analogen TV-Signals beginnt und welche Alternativen Ihnen für den Empfang von Fernsehen zur Verfügung stehen, erfahren Sie im Folgenden.

1. Welle der Analog-Abschaltung

Unter anderem beginnt die Abschaltung des analogen TV-Signals in der 1. Welle ab dem 1. Juni im südlichen Baden-Württemberg:

Tübingen, Rottenburg am Neckar,Mössingen, Ammerbuch, Pliezhausen, Kusterdingen, Ofterdingen, Kirchentellinsfurt, Walddorfhäslach, Dußlingen ,Hirrlingen, Nehren, Horb am Neckar, Sulz am Neckar, Dornhan, Eutingen im Gäu, Empfingen, Vöhringen, Nagold, Altensteig, Ebhausen, Egenhausen , Rohrdorf , Bad Peterstal-Griesbach, Baiersbronn, Dornstetten, Pfalzgrafenweiler, Loßburg, Schopfloch, Balingen, Geislingen, Schömberg, Dormettingen, Dotternhausen, Nusplingen, Weilen unter den Rinnen, Zimmern unter der Burg, Hechingen, Burladingen, Haigerloch, Bisingen, Rangendingen, Grosselfingen, Jungingen, Neufra, Albstadt, Meßstetten, Winterlingen, Straßberg, Sigmaringen, Gammertingen, Krauchenwies, Hettingen, Veringenstadt, Münsingen, Mehrstetten, Metzingen, Bad Urach, Dettingen an der Erms, Hülben, Riederich, Römerstein, Westerheim, Nürtingen, Aichtal, Frickenhausen, Neuffen, Oberboihingen, Wolfschlugen, Neckartenzlingen, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Grafenberg, Großbettlingen, Kohlberg, Neckartailfingen, Schlaitdorf, Unterensingen, Reutlingen, Pfullingen, Eningen unter Achalm, Lichtenstein, Gomaringen, St. Johann, Trochtelfingen, Sonnenbühl, Wannweil, Engstingen, Göppingen, Eschenbach, Eislingen/Fils, Ebersbach an der Fils, Uhingen, Donzdorf, Süßen, Salach, Bad Boll, Heiningen, Albershausen, Rechberghausen, Adelberg, Aichelberg, Birenbach, Börtlingen, Dürnau, Eschenbach, Gammelshausen,Hattenhofen, Lauterstein, Ottenbach, Schlat, Wäschenbeuren, Wangen, Zell unter Aichelberg, Kirchheim unter Teck, Weilheim an der Teck, Wendlingen am Neckar, Lenningen, Köngen, Reichenbach an der Fils, Dettingen unter Teck, Bissingen an der Teck, Erkenbrechtsweiler, Hochdorf, Holzmaden, Neidlingen, Notzingen, Ohmden, Owen, Schlierbach, Geislingen an der Steige, Deggingen, Kuchen, Gingen an der Fils, Bad Überkingen, Amstetten, Bad Ditzenbach, Gruibingen, Mühlhausen im Täle, Wiesensteig, Aalen, Aalen, Aalen, Aalen, Aalen, Bopfingen, Oberkochen, Neresheim, Abtsgmünd, Essingen, Hüttlingen, Westhausen, Lauchheim, Ellwangen (Jagst), Jagstzell und Neuler.

Dies ist nur eine kleine Übersicht zu den Orten. Unitymedia-Kunden haben die Möglichkeit, auf einer spezielle Webseite von Unitymedia ihre Postleitzahl einzugeben, um zu prüfen, wann das Analog-Fernsehen bei ihnen abgeschaltet wird.

DVB-C-Receiver oder Fernseher mit DVB-C-Tuner

Wer weniger als 25 Sender empfängt, der schaut noch analog - sagt Unitymedia. Das DigitalTV lässt sich zum Beispiel mit einem Digital-Receiver oder einem neueren Fernseher empfangen, der über einen integrierten DVB-C-Tuner verfügt. Der Digital-Receiver wird zwischen dem Fernseher und dem Kabelanschluss angeschlossen. So lässt sich auch mit einem älteren Fernsehgerät digitales TV empfangen. Generell muss sichergestellt sein, dass eine Unterstützung für DVB-C (Digital Video Broadcast - Cable) vorhanden ist, wenn man auf diesem Weg Fernsehen empfangen möchte.

DVB-T2-Receiver oder -Stick kaufen

Alternativ können Sie auch zum Antennenfernsehen wechseln. Dafür muss ein neuer DVB-T2-Receiver oder -Stick angeschafft werden. Diese sind über die Elektrofachgeschäfte wie Media Markt oder Saturn sowie über den Online-Handel - zum Beispiel Amazon - schnell erhältlich. Wir haben bereits eine Auswahl an DVB-T2-fähigen Receivern in den nachfolgenden Übersichten zusammen­getragen:

Auf unserer Ratgeberseite erfahren Sie alles zum Thema DVB-T2.

Satellitenfernsehen, IPTV oder Streaming

Eine weitere Alternative zu DVB-C ist auch der Empfang von Fernsehen über Satellit (DVB-S). Den Nutzern steht darüber eine große Programmvielfalt zur Verfügung. Für den Empfang muss sich der Interessent allerdings eine Satelliten-Komplettanlage anschaffen, dessen Kosten etwa 100 Euro betragen können.

Weiter geht es mit dem Fernsehen über das Internet: Hier kommen IPTV und Streaming-Dienste ins Spiel. Durch diese lassen sich bestimmte Programme auch online kostenlos anschauen. Streaming-Dienste lassen sich über einen Chromecast, Apple TV oder Amazon Fire TV auf den Fernseher bringen. Aber auch per App auf Smartphone oder Tablet ist das Streaming-Angebot nutzbar. Zu den Online-Diensten gehören zum Beispiel Zattoo oder Magine. Wer das beste Streaming-Angebot hat, haben wir bereits in einem Vergleich von Zattoo, Magine und waipu untersucht.

Zu einem der bekanntesten IPTV-Anbieter gehört die Telekom mit Entertain. Aber auch Vodafone und 1&1 haben ein entsprechendes IPTV-Angebot im Sortiment. Mit IPTV lassen sich auch Video-on-Demand-Inhalte abrufen, das ist einer der Vorteile gegenüber DVB-S und DVB-T2.

In einem Ratgeber haben wir bereits die Vor- und Nachteile der verschiedenen TV-Technologien veranschaulicht.

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