Outdoor-Smartphone

Ulefone Armor 2 im Kurztest: Stabiler Begleiter für draußen

Das Ulefone Armor 2 wendet sich an aktive Menschen, die viel draußen unterwegs sind. Wir haben das Outdoor-Smartphone unter die Lupe genommen.
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Outdoor-Smartphones sind zwar meist deutlich robuster als ihre filigranen Zeitgenossen, ihnen hängen aber viele Klischees an: Die robusten Begleiter für draußen sind technisch hinterher, haben weniger Leistung und sehen hässlich aus.

Dass das nicht immer der Fall sein muss, zeigen nicht nur etablierte Hersteller wie Caterpillar mit seinen Cat Phones, sondern auch zunehmend chinesische Smartphone-Hersteller. Diese konzentrieren sich mittlerweile nicht nur darauf, schicke Smartphones zu konstruieren, die Apple und Samsung Paroli bieten können, auch den Outdoor-Markt wollen die Chinesen zunehmend erobern.

Das Ulefone-Smartphone neben der Verpackung
Das Ulefone-Smartphone neben der Verpackung

Technische Daten des Ulefone Armor 2

Für einen Kurztest haben wir uns das Ulefone Armor 2 schicken lassen, das in Deutschland rund 290 Euro kostet. Erhältlich ist es in den Farben Schwarz-Grau und Schwarz-Orange. Das nach IP68 zertifizierte Outdoor-Smartphone ist immerhin speichertechnisch ordentlich ausgestattet - es bietet 64 GB Flash-Speicher und 6 GB RAM. Der interne Speicher kann per microSD-Karte auf bis zu 256 GB aufgestockt werden.

USB-C-Buchse hinter einer Klappe
USB-C-Buchse hinter einer Klappe
Der MediaTek Helio P25 ist ein Octa-Core-Prozessor mit der Grafik-Einheit ARM Mali-T880. Vier Kerne davon arbeiten mit maximal 2,6 GHz, die anderen vier mit maximal 1,6 GHz. Als Betriebssystem ist Android 7.0 Nougat vorinstalliert - ob es ein Update auf neuere Hauptversionen geben wird, steht noch nicht fest. Das ist beispielsweise ein Nachteil vieler günstiger Smartphone-Firmen aus China: Statt ältere Geräte mit neuen Android-Hauptversionen zu versorgen, bringen sie gleich ein ganz neues Smartphone auf den Markt und hoffen, dass der Kunde es kauft.

Das 159 mal 78,3 mal 14,5 Millimeter messende und 270 Gramm wiegende Outdoor-Smartphone hat ein 5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel bei 441 PPI Pixeldichte. Besonders blickwinkelstabil ist das Display allerdings nicht, wenn man schräg darauf schaut. Der 4700-mAh-Li-Polymer-Akku soll im Standby 640 Stunden durchhalten, was recht unrealistisch erscheint. Die 16-Megapixel-Hauptkamera hat ebenso wie die Frontkamera eine f/2.0-Blende. Die Frontkamera liefert interpoliert 13 Megapixel Auflösung, in Wirklichkeit aber nur 8 Megapixel.

Das Zubehör im Lieferumfang
Das Zubehör im Lieferumfang
Das WLAN-Modul funkt in den Standards 802.11a/b/g/n auf 2,4 und 5 GHz. Der LTE-Chip unterstützt auch die in Europa so wichtige 800-MHz-Frequenz auf Band 20. Zwei Nano-SIM-Slots erlauben den Einsatz von zwei SIM-Karten, der microSD-Slot kommt noch dazu, sodass der Nutzer sich nicht wie bei vielen neueren Smartphones zwischen einer zweiten SIM und der Speicherkarte entscheiden muss. Das Smartphone beherrscht den Dual-Standby-Betrieb, wobei immer nur einer der beiden Slots im LTE-Netz funken kann - umgeschaltet wird in den Einstellungen.
Klinken- und Micro-USB-Adapter
Klinken- und Micro-USB-Adapter

Lieferumfang: Wichtiges Zubehör für Audio und USB

Der Lieferumfang des Ulefone Armor 2 ist recht umfangreich ausgefallen - und dafür gibt es auch Gründe. Das Smartphone hat unter einer Klappe eine USB-Typ-C-Buchse, ein passendes Ladekabel sowie ein Netzteil liegen dem Smartphone bei. Ulefone rechnet aber wohl damit, dass einige Nutzer ihr altes Micro-USB-Zubehör weiter nutzen möchten und packt einen Micro-USB-auf-USB-C-Adapter bei.

Außerdem verzichtet das Ulefone Armor 2 auf eine Audio-Klinkenbuchse, in der Packung fanden wir einen USB-C-auf-Klinkenbuchsen-Konverter. Weiterhin dringend benötigt wird der kleine Schraubendreher in der Packung, um die Abdeckung auf der Rückseite zu öffnen, unter der sich die drei Slots befinden.

Auf der folgenden Seite gehen wir nun darauf ein, wie das Ulefone Armor 2 eingerichtet wird, was das Outdoor-Smartphone draußen alles aushält und welche Schwachpunkte es bei der Telefonie gab. Außerdem verraten wir, wie lange der Akku durchhält.

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