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Apps und mehr: Twitter auf Smartphones und Tablets

Kommunikations- und Newszentrale
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Seit fünf Jahren gibt es den Kurznachrichtendienst Twitter nun schon. Anlässlich dieses Jubiläums haben wir uns die gängigen Anwendungen für Twitter genauer angesehen. Die Idee hinter Twitter ist eben so einfach wie wirkungsvoll: Eine Person verschickt Kurznachrichten (maximal 140 Zeichen), die aber nicht wie eine SMS nur bestimmten Personen sichtbar werden, sondern bei freigeschalteter Timeline der ganzen Welt. Wer lieber innerhalb eines festgelegten Kreises kommuniziert, bekommt diese Möglichkeit natürlich auch. Neben Privatpersonen nutzen vor allem Unternehmen und Medien Twitter, um schnell Produktnews und Nachrichten zu verbreiten. Schließlich kann jeder Nutzer diese Tweets abonnieren. Die Twitter-Geschichte begann zwar im Internetbrowser auf klassischen PCs, mittlerweile lässt sich der Dienst aber auch auf Smartphones und Tablets nutzen. Wir stellen populäre Apps vor.

So funktioniert Twitter

Bei Android-Nutzern beliebt: Die Twitter-App Twitdroyd.Bei Android-Nutzern beliebt: Die Twitter-App Twidroyd. Die Nutzung des Twitter-Dienstes ist kostenlos. Immer wieder heißt es zwar, Twitter sei noch auf der Suche nach einem Geschäftsmodell für die Zukunft - diskutiert wird dann aber vor allem über Werbung. Jüngst machten Spekulationen die Runde, ob Twitter in Kürze Apps von fremden Anbietern für alle Plattformen sperren könnte, da das Unternehmen mittlerweile über eigene Apps verfügt. Bisher ist nicht bekannt, ob es wirklich zu dieser Aussperrung kommt. Wahrscheinlich würde die Twitter-Gemeinde dadurch zahlenmäßig stark geschwächt.

Auf twitter.com kann sich jeder registrieren, mit beliebig vielen Profilen. Die eigenen Nachrichten werden dann öffentlich anzeigt oder nur den Benutzern, die dem Nutzer explizit folgen. Unerwünschte "Follower" lassen sich zudem sperren. Während Twitter anfangs eher für die Kommunikation in der Freizeit und unter Freunden gedacht war, haben bald Unternehmen, insbesondere in der Medienbranche, Twitter entdeckt. Spiegel, Stern, Süddeutsche, Welt und Co. verbreiten in Kurzform wichtige Nachrichten. Gerne wird Twitter hier als eine Art Newsticker genutzt. Wer keine ausführlichen Artikel lesen möchte oder keine Tageszeitung bezieht, kann sich mit Twitter doch auf dem aktuellen Stand halten.

Twitter auf dem iPad von Apple.Twitter auf dem iPad von Apple. Bei Konflikten wie aktuell in Libyen oder Bahrain sowie in Krisensituationen wie in Japan offenbart sich eine weitere Stärke von Twitter. Live konnten Millionen Nutzer zuletzt mitbekommen, wie von Erdbeben und Tsunami betroffene Menschen zuerst Warnungen und Nachrichten an ihre Freunde tippten und später ihre Gefühle äußerten. Der Vorteil gegenüber einem sozialen Netzwerk liegt dabei auf der Hand: Durch gezielte Stichwortsuchen können die Timelines der Nutzer durchsucht werden. Viele Anwender nehmen beim Schreiben von Tweets zudem so genannte Hashtags zur Hilfe. Dabei wird Schlagworten eine Raute (#) vorangestellt. So lässt sich schnell herausfinden, welche Themen die Nutzer bewegen oder wo sich gerade etwas Interessantes abspielt.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Befehlen für Twitter finden Sie auch in unserem Tipps- und Tricks-Artikel.

Die offiziellen Twitter-Apps

Seit dem Siegeszug von iPhone & Co. kommt Twitter verstärkt auch von unterwegs zum Einsatz. Schneller als das Unternehmen Twitter waren freie Entwickler, die Apps für Smartphones anboten. Nach und nach schloss Twitter aber diese Lücke. Heute sind offizielle Apps für iPhone, iPad, Android, BlackBerry und Windows Phone 7 verfügbar, Betriebssysteme wie webOS oder Bada und sogar das weit verbreitete Symbian bleiben bisher außen vor.

Bei der Recherche in den Software-Shops der Betriebssysteme fällt auf, dass selten der offizielle Twitter-Client die beste Bewertung erhält. Oft sind es, zum Teil kostenlose, Entwicklungen freier Programmierer, die auch ein mehr an Funktionalität bieten.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, welche Apps freie Entwickler programmiert haben und wie Sie Twitter auch auf einem gewöhnlichen Handy ohne Smartphone-Funktionen nutzen können.

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