Börsengezwitscher

Kurznachrichtendienst Twitter erwägt Börsengang

Microblogger wollen verstärkt auf "sehr untraditionelle" Werbung setzen
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Der populäre Kurznachrichtendienst Twitter erwägt für die Aufstockung seiner Finanzen einen Börsengang. "Ein Börsengang könnte zu einem gewissen Zeitpunkt eine Option sein, wer weiß", sagte Mitgründer Biz Stone in Oxford. Einen möglichen Verkauf schloss Stone dagegen aus. Nach eigenen Angaben macht das Unternehmen inzwischen einen jährlichen Umsatz von mehr als vier Millionen Dollar. 2010 soll der Umsatz durch weitere Werbeeinnahmen weiter aufgestockt werden.

"Wir machen etwas Geld, aber das ist erst der Anfang", sagte Stone. Bislang habe sich Twitter weniger auf das Anzeigengeschäft konzentriert als darauf, eine wertvolle Plattform für die Nutzer aufzubauen. Zu den ersten Kunden zählen Unternehmen wie Microsoft, die dafür bezahlen, dass sie Twitter-Einträge in den Trefferlisten ihrer neuen Suchmaschine Bing einbinden. Twitter-Logo

Twitter wolle ein Anzeigen-Geschäft aufbauen, das "sehr untraditionell" sein und den Service für die Nutzer "viel cooler" machen werde, sagte Stone. Weltweit nutzen mehr als 58 Millionen Menschen den Twitter-Dienst, über den 140 Zeichen lange Nachrichten (Tweets) verschickt werden können. Anders als bei der SMS können die Einträge von jedem anderen Nutzer gelesen werden.

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